Jährlich wirft jeder Bürger laut dem Umweltbundesamt Lebensmittel im Wert von 230 Euro - beziehungsweise 80 Kilogramm - in den Müll. Insgesamt sind das 6,7 Millionen Tonnen. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Doch wer ein paar kleine Tipps befolgt, reduziert die Menge der weggeworfenen Lebensmittel im eigenen Haushalt drastisch. Dabei geht es beim Einkaufen los, die Lagerung oder wie sich Lebensmittel haltbar machen lassen. Außerdem gibt es etliche Möglichkeiten, Lebensmittel zu verwerten oder abzugeben.

Beim Einkaufen fängt es an

Brandon Rupp ist gelernter Koch aus Münnerstadt. Er rät: "Zum Anfang eine wichtige Regel, hört sich schon fast an wie ein Witz: Nie hungrig einkaufen gehen. Sonst kauft man nach Gelüsten und nicht nur das, was man braucht." Vor dem Einkaufen schade ein Blick in den Kühlschrank nicht, um zu sehen, was und wie viel noch da ist.

Der Koch gibt noch einen Tipp: "Viele kleine Einkäufe machen." So falle es leichter, zu planen und Obst und Gemüse wäre immer frisch verfügbar. Wer gerne nach Rezepten einkauft, solle die Möglichkeit nutzen, Gemüse abzuwiegen.

Auch Simone Pott von der Welthungerhilfe gibt Tipps rund um den Einkauf: "Im Grunde geht"s darum, sich vorher zu überlegen, was ich koche, für wie viele Personen und wie viele warme und kalte Mahlzeiten es geben soll." Das bedeutet, "kaufen, was irgendwann mal gebraucht werden kann", sei zu vermeiden. Auch wichtig sei es, sich abzusprechen. Beide geben den Tipp, einen Zettel bei sich zu führen.