Viele Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, um die Ausstellung in Augenschein zu nehmen und sich die frühere Zeiten zurückversetzen zu lassen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt und so konnte man gleich nebenan Kaffee und Kuchen genießen.
Zu sehen gibt es einiges: Mit viel Liebe zum Detail werden hier an die 2000 Objekte auf drei Etagen gezeigt, die Ausstellungsfläche beträgt rund 180 Quadratmeter.
"Ich will mit der Ausstellung zeigen, wie man früher hier auf dem Land gelebt hat", erläutert Museumsleiter Heinrich Muth sein Anliegen. Dabei kommt es ihm auch auf Details an, so ist die Beschriftung der Ausstellungsobjekte "zweisprachig": einmal in Hochdeutsch und einmal im örtlichen Dialekt. Denn Muth ist auch wichtig, dass die örtliche Mundart erhalten bleibt. Mittlerweile sind die Räume der Museumsscheune gut gefüllt, ohne jedoch überladen zu wirken. "Ich kann leider keine Gegenstände mehr aufnehmen. Mir ist es wichtig, nicht zu viel zu zeigen, damit es nicht unübersichtlich wird", so Heinrich Muth. Sehr zufrieden zeigt er sich mit dem Zulauf am Tag der Offenen Tür. Man merkt ihm die Freude an, mit dem er die Besucher durch die Museumsscheune führt und eine Fülle von Details zu den einzelnen Objekten zu berichten weiß.
Wer einmal selbst die Museumsscheune in Augenschein nehmen will, der kann dies nach vorheriger Anmeldung tun. Heinrich Muth führt die Gruppen gerne persönlich durch die Ausstellung. Erreichbar ist er unter Telefon 09734/7752.