Im Forsthaus Klaushof in Bad Kissingen fand die Kreismitgliederversammlung mit Neuwahlen des Kreisverbandes der Christlich Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA). In seinem Jahresbericht ging Vorsitzender Dietmar Kirchner besonders auf den Mitgliederschwund ein. Der Kreisverband hat derzeit 54 Mitglieder und ist damit auf niedrigem Stand.

Dabei hat der Vorstand schon mehrere Versuche unternommen, Nachwuchs zu gewinnen. Dies begann schon 2007, in dem man dem Rückgang und der Überalterung durch das Bayrische Pilotprojekt "Junge CSA" entgegen gewirkt hat, leider ohne zählbaren Erfolg. "Die Globalisierung und Vernetzung des täglichen Lebens durch neue Informationen und Kommunikationstechnologien verändert unsere Gesellschaft grundlegend", die CSA gestalte die Veränderungen aktiv mit. "Mit Eurer Hilfe kann die CSA als Denkfabrik der CSU für die Fragen der Sozial- und Arbeitspolitik die bestehenden Fragen bewältigen", so der Kreisvorsitzende. Denn nur wer optimistisch der Zukunft entgegen gehe, könne sie auch sozial gestalten.

Kirchner blickte auch auf die Aktivitäten des Kreisverbandes in den vergangenen Jahren zurück und nannte vor allem den Arbeitnehmertag im vergangen Jahr, an dem auch Staatssekretär Johannes Hintersberger (CSU) teilnahm. Besucht wurden die Landmetzgerei Richard Kleinhenz (Unterleichtersbach), in der Hartwaldklinik in Bad Brückenau freute sich Staatssekretär Hintersberger, der Gast aus Schwaben, über die Möglichkeit sich mit der Leitung und den Patienten auszutauschen. Im Gewerbegebiet Buchrasen wurde die Staatliche Mineralbrunnen AG als mittelständisches Unternehmen besichtigt. Gestreift wurde im Rückblick auch das Thema Rente und die Generationengerechtigkeit.

Die CSA stehe für eine stabile, nachvollziehbare Finanzierung der gesetzlichen Rente, für die Förderung der Lebensläufe und geschlossene Versicherungsbiografien, sowie der kapitalbasierten Altersvorsorge. "Alterssicherung ist Teil einer sozialen Lebenslauf- und zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik", so Kirchner. Eine rege Dikussion schloss sich an. Bezirksvorsitzender Sebastian Scheder, Bezirksrätin Kartin Renner, Erwin Belz und Anton Bauernschubert lieferten Beiträge aus der Arbeit des Bezirkes, der Nachwuchssuche, der Präsentation der CSA bei politischen Veranstaltungen, der CSU Arbeitskreise- und gemeinschaften.

Der neue Vorstand:

1. Vorsitzender: Dietmar Kirchner (Bad Kissingen) Stellvertreter: Franz Peter Jörg (Burkardroth, Stefan Saal (Thundorf), Michaela Wedemann (Reichenbach), Michaela Reuß (Hammelburg). Schatzmeister: Anton Bauernschubert (Thundorf), Schriftführerin: Doris Vogel

(KG-Reiterswiesen), Beisitzer: Erwin Belz (Schondra), Gerhard Heilmann, Philipp Bauernschubert (beide Thundorf),, Reiner Reuß, Martin Wende (beide Hammelburg), Erich Fries (Burglauer) Kassenprüfer: Gerhard Kirchner (Thundorf), Oswald Denner (Weichtungen)

Delegierte Bezirk: Dietmar Kirchner, Franz Peter Jörg, Stefan Saal, Martin Wende, Anton Bauernschubert, Doris Vogel, Ersatzdelegierte Bezirk: Reiner Reuß, Erich Fries, Erwin Betz, Philipp Bauernschubert, Michaela Reuß, Gerhard Heilmann, Delegierte Landesversammlung: Dietmar Kirchner, Franz Peter Jörg, Anton Bauernschubert, Ersatzdelegierte: Erich Fries, Philipp Bauernschubert, Erwin Belz

Ehrungen

10 Jahre: Sebastian Becker (Fuchsstadt), Lucian Beck (Schondra), Michael Henn

(Oberleichtersbach),

15 Jahre: Ronald Rienecker (Oberleichtersbach)

20 Jahre: Brigitte Meyerdierks (Bad Brückenau), Doris Vogel (Bad Kissingen)

25 Jahre: Gerhard Fischer (Oerlenbach)

30 Jahre: Dietmar Kirchner (Bad Kissingen)

35 Jahre: Gerhard Kirchner, Gustav Braun, Philipp Bauernschubert (alle Thundorf)

45 Jahre: Erich Schneider (Oberthulba), Michael Schlereth (Burkardroth), Eduard Lintner

(Münnerstadt)