Am Dienstagnachmittag (11. April 2023) geriet auf der A7 der Fahrer eines Silo-Zuges in Schleudern und erlitt einen schweren Unfall. Wie sich herausstellte, war er ohne Fahrerlaubnis unterwegs gewesen.
Am Dienstagnachmittag (11. April 2023) kam auf der A7 nahe Elfershausen der Fahrer eines Silo-Zuges, bei regennasser Fahrbahn, mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und krachte in die nahe Mittelschutzplanke, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.
Als Grund für den Unfall nimmt die Polizei eine nicht an die Witterungsbedingungen angepasste Fahrtgeschwindigkeit des Fahres an.
Silo-Zug gerät ins Schleudern - Mittelschutzplanke hält stand
Weiter heißt es im Bericht, dass sich das Fahrzeug einmal komplett um 180 Grad drehte und mit der Vorder- und Hinterachse seines Anhängers über die Mittelschutzplanke zum Stehen kam. Wegen der an dieser Stelle verstärkten Mittelschutzplanke kam es glücklicherweise nicht zu einem Durchbruch auf die Gegenfahrbahn.
Bei dem Unfall wurde der Fahrer schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum nach Würzburg geflogen. Außerdem vermischte sich auslaufende Hydraulikflüssigkeit des Fahrzeugs mit dem Regenwasser und floss circa einen Kilometer abwärts in den nahen Grünstreifen. Durch die dadurch notwendige Reinigung der Fahrbahnoberfläche und der darauf folgenden Bergung blieb die Autobahn über sieben Stunden komplett gesperrt.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hammelburg und Euerdorf, sowie die Autobahnmeisterei Oberthulba und das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen waren an der Unfallstelle im Einsatz. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf etwa 105.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten vor Orts fest, dass der Fahrer des Silozuges nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Vorschaubild: © Stefan Sauer/dpa/Symbolbild