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Bad Kissingen
Jahreswechsel

Bad Kissingens Landrat Thomas Bold: Zukunftsweisende Themen vorantreiben

Ein- und Ausblicke: So bewerten Prominente das vergangene Jahr, darauf freuen sie sich im nächsten - und das verschieben sie auf 2020.
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Landrat Thomas Bold macht sich Gedanken zum Jahreswechsel. Foto: Max Kupfer
Landrat Thomas Bold macht sich Gedanken zum Jahreswechsel. Foto: Max Kupfer

Es sind die letzten Tage des Jahres 2018. Viele Menschen schauen nun zurück oder wagen einen Ausblick auf das nächste Jahr. Wir haben Prominente aus dem Landkreis gefragt: Wie war's für sie, das Jahr 2018? Auf was freuen sie sich 2019? Und was verschieben Sie lieber gleich auf 2020? Im nächsten Teil: Landrat Thomas Bold (CSU).

1. Was war Ihr Höhepunkt 2018?

Thomas Bold: Es gibt viele herausragende Projekte, z. B. die Bauarbeiten am BBZ in Münnerstadt, an der Bayerischen Musikakademie, am Berghaus Rhön oder die Entscheidung für das Naturerlebniszentrum Rhön am Wildpark Klaushof mit einer Außenstelle im Landkreis. Das Wichtigste bei alldem ist die hervorragende Zusammenarbeit von Kreistag und Verwaltung zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Das macht mich stolz!

2. Was war Ihr Tiefpunkt 2018?

Für mich persönlich war der Tod meines Stellvertreters Alfred Schrenk ein schmerzlicher Verlust. Seit 2014 war er mir ein loyaler und zuverlässiger Stellvertreter, nahm viele Termine wahr und war dem Landkreis ein würdiger Repräsentant. Er war nach Walter Müller und Wolfgang Back bereits der dritte herausragende Kommunalpolitiker, den wir in der laufenden Wahlperiode im Kreistag verlieren. Das bewegt mich sehr.

3. Worauf freuen Sie sich 2019?

Ich freue mich, dass wir weiter in unsere Schulen, Straßen, Verwaltung, den ÖPNV investieren und zukunftsweisende Themen wie z.B. E-Mobilität, Telemedizin und Digitalisierung vorantreiben. Daneben wird ein Teil unserer Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, das Haupthaus und der Erweiterungsbau, abgeschlossen, so dass der Umzug im Frühsommer stattfinden kann. Zudem wird die Musikakademie eingeweiht, und wir führen das JobBlogger-Projekt und die Standortkampagne fort.

4. Was würden Sie 2019 nicht mehr oder anders machen?

Ich würde mich freuen, wenn ich für manche Dinge mehr Zeit hätte. Aber ein Sprichwort sagt: Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen. Ich gehöre zu den anderen!

5. Was verschieben Sie lieber auf 2020?

Ich bin kein Mensch, der die Dinge, die anstehen, aufschiebt. Alles hat seine Zeit und jede Zeit hat ihre Herausforderungen.

Die Fragen stellte Benedikt Borst