Diese Aktion verlangte nach einer Wiederholung am Ende dieses Jahres, dieser Meinung sind die Stadträtinnen Heike Greenberg-Kremser (PWG) und Monika Wiesner (CSU). Leere Blumenhalterungen in der Ludwigstraße brachten die Frauen im vergangenen Jahr auf die Idee, die Stadt vorweihnachtlich zu schmücken. "Die Fußgängerzone sah so kahl aus", berichtet Greenberg-Kremser. Die städtischen Blumenampeln waren da zur Überarbeitung abgebaut.

In der Stadtratssitzung vom November kam das Thema auf den Tisch und bei dem Gremium und der Verwaltung sehr gut an, berichten die beiden Stadträtinnen. Bauhofleiter und Feuerwehrkommandant Michael Krug erteilte schließlich die Erlaubnis, Bäume entlang der Ludwigstraße aufzustellen.

Viele Unterstützer

An einem Samstagnachmittag stellten insgesamt 13 Helfer die Bäume auf und schmückten sie. Auch lokale Sponsoren wurden mit ins Boot geholt und stellten Bäume zur Verfügung bzw, schmückten die Bäume. Es beteiligten sich mehrere Firmen, Institutionen und Vereine. Die restlichen Fichten kamen nach Rücksprache mit der Förderin aus dem Stadtwald.

"Alle Beteiligten waren von der Aktion begeistert", erklärt Greenberg-Kremser. Sie hatten in Windeseile tolle Sachen aus Naturmaterialien, glitzernden Noten- und Notenschlüsseln gebastelt oder andere kreative Ideen wie Wanderstiefel im Baum oder laminierte Weihnachtskarten in verschiedenen Sprachen aufgehängt.

Aktion gelungen

Kärtchen an den Bäumen wiesen auf die Schmückenden hin. "Wir haben viele Passanten gesehen, die durch die Stadt spazierten und an den Bäumen stehen blieben", erinnert sich die Stadträtin. In der Woche nach Dreikönig wurden die Bäume durch fleißige Helfer wieder abgeholt und nach Mitgenfeld zum Grünguthof gefahren.

"Wir wollen auf jeden Fall die Aktion - die in der Vergangenheit schon mal von der Werbegemeinschaft organisiert war - in diesem Jahr wiederholen", so die Stadträtinnen. "Schön wäre es, wenn wir einen Sponsor für alle Bäume finden und diese dann vielleicht von den Jugendlichen aus den Vereinen der Stadt, den Schulen und Kindergärten geschmückt würden", fügen sie hinzu. Auch ein Preis für den schönsten Baum sei vorstellbar.