"Ich fühle mich hier vertraut und wohl", bekannte er zu Beginn des gut anderthalbstündigen Konzertes. Eine Mischung bekannter und neuer Songs hatte er mitgebracht. Mitsinglieder wie "Zwischen Himmel und Erde", "Anker in der Zeit" und "Meine Seele sing" begeisterten das Publikum von den ersten Klängen an.

Stücke aus dem Pop-Oratorium

Seit 1982 sei er bekennender "Jesus Freak". "Und ich bin immer noch begeistert von ihm. Er ist Vorbild und Urbild. Wahrer Mensch und wahrer Gott." Frey stellte auch einige seiner neuen Lieder vor. Die Corona-Zeit nutzte er, um ein Pop-Oratorium über die sieben letzten Worte Jesu zu schreiben. Zwei Songs präsentierte er auf der Missio-Camp-Bühne "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Die neue Welt". Mit diesem Pop-Oratorium möchte Frey das Geheimnis des Kreuzes aus unterschiedlichen Perspektiven erhellen und das Wesen und die Botschaft Jesu auf den Punkt bringen.

Im dritten Teil des Konzertes widmete sich Frey der Anbetung Gottes. Mit Songs wie "Der ganz andere", "Heilig, heilig", "Lobe den Herrn meine Seele" feierten die Besucher. Als Zugabe gab es "Die Freiheit der Kinder Gottes" und den ruhigen Song "Wir alle".

Begegnungen auf Augenhöhe

Albert Frey hatte eine Bitte an sein Publikum: "Lasst uns die Liebe Gottes zu den Menschen tragen." Alle Menschen, ob gläubig oder nicht, seien von Gott geliebt. Sonne und Regen komme auf alle Menschen gleichsam herab, so sei es angesagt, auch allen auf Augenhöhe zu begegnen.

Atmosphäre wie vor Corona

Veranstalter Anke und Stefan Schroth blickten am letzten Missio-Camp Abend zufrieden auf die zehn Tage zurück. Viele Menschen haben sich wieder einladen lassen, um sich von der frohen Botschaft Gottes beschenken zu lassen. Dankbar sind Schroths, dass trotz Corona das Camp in gewohnter Weise habe stattfinden können. Denn gerade die Atmosphäre unter der Kuppel des RotoDom habe doch gezeigt, wie wichtig dieser Rahmen durch die Zelte sei, die in den beiden Jahren zuvor nicht aufgestellt werden konnten.