Im Kuppelsaal des Vier-Sterne-Hotels ist das Schwestern-Duo Hack von der Hochschule für Musik Würzburg zu Gast. Auf dem Programm stehen Werke für Violoncello und Klavier von Béla Bartók, Alexandre Tansman, Frédéric Chopin und Igor Strawinsky.

Anouchka und Katharina Hack beleben mit ihrer musikalischen Frische und Leidenschaft seit einigen Jahren - sowohl als Solistinnen als auch im Duo - Konzertbühnen in Deutschland und Europa. Das erste Album des Duos mit Werken von Dimitri Schostakowitsch erschien 2020 und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik und den Opus Klassik nominiert.

Die Cellistin Anouchka Hack studiert seit 2020 an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson und wurde beim Verbier Festival 2021 mit dem Prix Jean-Nicolas Firmenich ausgezeichnet. Die ältere der beiden Schwestern, Pianistin Katharina Hack, studiert im Konzertexamen bei Prof. Bernd Glemser in Würzburg. Sie ist Gewinnerin des Steinway Förderpreises.

Das Hauptwerk des Programms stellt die Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 65 von Frédéric Chopin dar. Bekanntermaßen komponierte dieser fast ausschließlich Werke für Solo-Klavier. Gegen Ende seines Lebens, im Jahre 1846, machte er aber eine Ausnahme und bedachte das tiefe Streichinstrument mit einer großen, viersätzigen Sonate.

Dass ihm das Werk nicht leicht von der Hand ging, stellt das umfangreiche Skizzenmaterial unter Beweis. Chopin selbst meinte: "Mit meiner Sonate für Violoncello bin ich einmal zufrieden, ein andermal nicht. Ich werfe sie in die Ecke, dann sammle ich sie wieder auf." Von diesem Ringen spürt man in der Musik nichts. Mit ihrem berühmten, gesanglichen Largo gehört die Sonate zum Kanon der Celloliteratur.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.red