Unangekündigter Probeeinsatz zeigte: Die Feuerwehren sind fit
Als am vergangenen Freitag die Sirenen in Rupboden gingen, wussten die Feuerwehrmänner noch nicht, dass es nur eine Übung war. Und die hatte es in sich: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, hieß es - ein Auto war den Abhang der Baustelle hinabgestürzt und lag auf dem Dach. Im Auto: ein Mensch, eingeklemmt wie auch eine Fahrerin in einem weiteren beteiligten Auto. Und die klagte über starke Rückenschmerzen.
Die Firma Stolz half bei den Übungsvorbereitungen, mit Bagger, Raupen und Walzen wurden die Unfallwagen "in Form" gebracht, wofür sich die Wehr sehr bedankt. Die drei Unfallopfer kamen vom Roten Kreuz aus Hammelburg und aus Rupboden. Durch die Schminke sahen die Opfer sehr realistisch aus.
Als die Opfer auf Position waren, wurde alarmiert. Sechs Minuten später kam die erste Wehr aus Rupboden, dann trafen Eckarts, Zeitlofs und Bad Brückenau ein. Mit einer Steckleiter gelangten die Freiwilligen an den Unfallort. Mit Schere und Spreizer wurde ein Fahrer befreit. Die Frau mit den Rückenschmerzen wurde über das Dach gerettet und auf einer Vakuummatratze gelagert.
Fazit: Da es sich um eine unangekündigte Übung handelte, waren die Ausrück- und Eintreffzeiten sehr realistisch. Die Zusammenarbeit klappte sehr gut. Trotz Personalknappheit konnten alle Aufgaben problemlos gelöst werden.
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