Reiten im Ruheforst oberhalb von Eckarts ist grundsätzlich erlaubt. Allerdings führen Begegnungen mit Trauernden und Trauergesellschaften wie auch Spuren und Hinterlassenschaften der Pferde auf den Wegen zu Unstimmigkeiten. Die Forstverwaltung Rupboden, die den Ruheforst betreibt, stellte den Antrag, dass nur noch auf dem Kiefern- und Fichtenweg geritten werden darf.

Mit der Ergänzung, dass eine bessere Wegeführung für die Reiter gefunden werden soll, stimmten die Zeitlofser Gemeinderätinnen und -räte dem zu. Für Gemeinderätin Elke Hauswald, selbst Reiterin, ist der Vorschlag der Forstverwaltung "ungünstig", da die Reiter weiterhin direkt am Andachtsplatz vorbeikommen würden und bei Beisetzungen zwangsläufig durch die Trauergemeinde reiten müssten.

Weiterer Ortstermin anvisiert

Dabei gehe es doch darum, die Begegnung soweit wie möglich zu meiden. Hauswald hat nach Alternativen Ausschau gehalten. Oberhalb des Stalles auf dem Weg zum Ruheforst gebe es einen Weg, der sich im Eigentum der Gemeinde befinde und derzeit von einem Landwirt eingezäunt sei. Bürgermeister Matthias Hauke habe bereits mit dem Landwirt gesprochen, ob es auch andere Möglichkeiten der Einzäunung gebe. Auf Vorschlags Haukes soll nun ein weiterer Ortstermin mit Vertretern der Forstverwaltung stattfinden, um für Reiter und die Anliegen des Ruheforstes eine gute Lösung zu finden. Der Bürgermeister machte aber auch deutlich, dass nicht die Gemeinde zuständig sei, sondern lediglich als Vermittler unterstützend tätig werde. Ein generelles Reitverbot im Ruheforst werde es nicht geben. Um bei Beisetzungen und Andachten nicht zu stören, seien Reiter angehalten, abzusteigen und ihre Pferde zu führen.

Zwei neue Einfamilienhäuser

Für eine Teilfläche im Forsthausweg in Weißenbach soll eine Einbeziehungssatzung erstellt werden. Zwei Einfamilienhäuser können entstehen. Die Versorgung mit Strom, Wasser und Abwasser sei vorhanden. Da sich das Vorhaben in den Innenbereich einfüge und keine Zersiedelung darstelle, stimmte das Gremium für den Antrag. "Wir sehen kein Problem", so der Bürgermeister. Allerdings müsse mit entsprechend üblichen Einwendungen von Seiten der Behörden und Institutionen gerechnet werden. Doch da es weder weitere Bauplätze gebe noch geplant sei, Baugebiete auszuweisen, setzt Zeitlofs auf Einbeziehungssatzungen, wo sie sinnvoll und möglich sind. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Verfahren in die Wege zu leiten.

Abgeschlossen ist die Einbeziehung der Außenbereichs-Teilfläche in der Gemarkung Roßbach. Die Anhörung der Träger öffentlicher Belange und der Bevölkerung ist abgeschlossen, der Satzungsbeschluss wurde einstimmig gefasst. Bürgermeister Matthias Hauke verwies auf die offenen Stellen im Markt Zeitlofs. Gesucht wird ein Hausmeister oder eine Hausmeisterin für die neue Grundschule sowie ein Erzieher oder eine Erzieherin für den Kindergarten. Die Ausschreibungen finden sich auf der Homepage der Gemeinde markt-zeitlofs.de