Mit der einstimmigen Anerkennung des Planentwurfs und dem Auslegungsbeschluss für eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit hat der Marktgemeinderat das neue Baugebiet "Am Heiligenhäuschen" in Schönderling auf den Weg gebracht.

Vorausgegangen war eine ausführliche Vorstellung und Erläuterung des Bebauungsplanes durch Matthias Kirchner von der gleichnamigen Bautechnik-Firma.

Die Gesamtfläche des überplanten Gebietes beträgt 1,35 Hektar (ha) zwischen dem Linsenberg und dem Heinrich-Müller-Weg. Auf dem abfallenden Gelände sind zwölf Bauplätze vorgesehen. Der Plan enthält nur sehr wenige Festlegungen bezüglich der Wohngebäude; lediglich eine maximale Gebäudehöhe von 8,5 Metern über dem Niveau der Erschließungsstraße ist einzuhalten.

Prognose zu Quadratmeterpreis

Die Entwässerung erfolgt über ein Trennsystem und erfordert die Anlage eines Regenrückhaltebeckens. Da dieses Becken nach der derzeitigen Planung innerhalb des Baugebietes liegt, gab es Diskussionen über alternative Lösungen, wie zum Beispiel den Bau von Rigolen (Pufferspeicher, um Regenwasser aufzunehmen), was aber vom Planer als problematisch angesehen wurde.

Bauinteressenten könnten nach Ansicht des Planers frühestens Mitte 2023 mit dem Bauen beginnen. Als unverbindliche Prognose stellte er einen Quadratmeterpreis von 78 Euro in Aussicht, wobei die Grundstückskosten der Gemeinde noch nicht berücksichtigt seien.

Weniger investiert

Zur Jahresrechnung 2020 teilte Bürgermeister Bernold Martin (CSU) mit, dass vom Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt 640.657 Euro zugeführt werden konnten; aus dem Vermögenshaushalt gab es keine Zuführung zu den Rücklagen. Die Rücklagenentnahme war mit 1.210.086 Millionen deutlich geringer als vorgesehen, was mit den nicht getätigten Investitionen bei der Wasserversorgung zu erklären ist.

Mit zwei Gegenstimmen verabschiedete das Gremium einen Erlass von Zuschussrichtlinien für Vereine und Institutionen. Darin wird zwischen Jugendförderung, Förderung von Beschaffungen und Förderung von Baumaßnahmen unterschieden. Und es werden die Mindest- und Höchstsummen, die gefördert werden können, festgelegt.

Gegen die Änderung des Bebauungsplanes "Südlich Breitenbach" der Gemeinde Oberleichtersbach hat das Gremium keine Einwände, da man die Belange des Marktes nicht berührt sieht.