Oberleichtersbach
Regionalbudget

Neue Förderanträge möglich

Die Umsetzung der diesjährigen Kleinprojekte in der Rhönallianz ist abgeschlossen. Was es alles zu sehen gibt und was in Kürze noch geplant ist.
Die Bürgermeister der acht Allianzgemeinden begutachten die diesjährigen Kleinprojekte. Hier besuchen sie den Löschweiher in Platz. Foto: Uwe Schmidt
Die Bürgermeister der acht Allianzgemeinden begutachten die diesjährigen Kleinprojekte. Hier besuchen sie den Löschweiher in Platz. Foto: Uwe Schmidt
+4 Bilder
} } } }

Es war eine lange Reise bis zu diesem Tag. So beschreibt Maria Knüttel (FCW), 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Oberleichtersbach, den Abschluss des Projekts Aussichtsplattform und Rastplatz am Ende des Ehrenbergweges im Ortsteil Oberleichtersbach.

Sie und 25 weitere Helferinnen und Helfer aus der Gemeinde fertigten seit dem Frühjahr das Holzgestell aus Lärchenholz an und stellten es im Spätsommer auf. Für Planung, Besprechungen und Sägearbeiten sowie Arbeiten vor Ort gingen insgesamt 438 Helferstunden ins Land. Auch ein Dach hat die Plattform, so dass es selbst bei Regen nutzbar ist. Der Turm ist für die Bevölkerung und die Vereine gedacht.

Förderung fast ausgeschöpft

Die Aussichtsplattform mit Blick auf das Schondratal ist eines von insgesamt 14 abgeschlossenen Projekten im diesjährigen Förderturnus des Regionalbudgets. Insgesamt 93.000 Euro Förderung vom Amt für Ländliche Entwicklung sind dafür vorgesehen, steht in einer Pressemitteilung der Rhönallianz zu lesen.

Die erfreuliche Nachricht: Eine neue Förderperiode ist eingeläutet. "Ab sofort können Ideen entwickelt und Kostenschätzungen eingeholt werden", heißt es weiter. Die Frist zur Einreichung der

neuen Projektanträge endet am 19.Dezember.

Neue Anträge möglich

Eine wichtige Voraussetzung: Mit der Umsetzung der Projekte darf erst nach einer Förderzusage und frühestens im Jahr 2023 begonnen werden. Das Gesamtbudget in Höhe von insgesamt 100.000 Euro wird durch das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) mit 90.000 Euro gefördert. 10.000 Euro trägt die Brückenauer Rhönallianz aus eigenen Mitteln bei.

Die Auswahl der eingereichten Anträge trifft ein Entscheidungsgremium im Januar. Diesem gehören Vertreterinnen und Vertreter aus allen acht Gemeinden an. Wichtige Kriterien für die Bewertung sind, dass die Vorhaben beispielsweise zur Verbesserung der Lebensverhältnisse, der Sicherung der Grundversorgung oder zu einer verbesserten Infrastruktur beitragen.

Sie müssen auch mit den Grundsätzen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) übereinstimmen. Nicht förderfähig sind Grundausstattungen, Maßnahmen für laufenden Betrieb oder Unterhalt und Ersatzbeschaffungen. Für Fragen steht der Umsetzungsbegleiter der Brückenauer Rhönallianz, Uwe Schmidt, zur Verfügung.