Mehr als 50 Helfer ermöglichten es, dass heuer der Maria Ehrenberg wieder für Gottesdienstbesuche geöffnet werden konnte. Die Organisation und Abwicklung verläuft reibungslos, mit den Auflagen gab es keine Probleme. Diese Beschränkungen können ab August gelockert werden.

Die Bundeswehr gewährt nun jeden Sonntag zwei weitere Stunden auf dem Heiligen Berg. Erst um 15 Uhr müssen die Besucher das Gelände verlassen, statt wie bisher um 13 Uhr. Wenn an Maria Himmelfahrt am 15. August und Maria Geburt im September die Andachten nachmittags um 14.30 Uhr stattfinden, fällt die Schranke sogar erst um 16 Uhr.

Mussten sich Besucher bislang über die Pfarrämter in Bad Brückenau und Kothen anmelden, fällt diese Auflage ab August weg. Allerdings müssen sich alle, die das Gelände betreten, über die Luca-App registrieren oder ihre Kontaktdaten mitbringen.

Die Personenkontrolle erfolgt nicht mehr an der Schranke an der Panzerstraße, sondern kurz vor dem Marienborn am Fuße der Treppe zur Wallfahrtskirche.

Wie bisher gilt auf dem gesamten Gelände FFP2-Maskenpflicht, bis ein Sitzplatz, sei es in der Kirche oder im Außenbereich, eingenommen wird. Die Sitzplätze werden, da keine vorherige Anmeldung mehr nötig ist, auch nicht mehr reserviert.

Kerzenverkauf findet statt

Für die Feierlichkeiten an Maria Himmelfahrt hat die Bundeswehr weitere "Lockerungen" gewährt. Am Abend des 14. August öffnet die Schranke um 17 Uhr, um 20 Uhr findet eine Rosenkranzandacht statt. Die Eucharistie erfolgt am Freialtar. Nicht gestattet sind organisierte Wallfahrtsgruppen.

Eine Lichterprozession bleibt dem liturgischen Dienst vorbehalten, es gibt keine Beichtgelegenheit.

Viele Gläubige kennen die Feierlichkeiten zum Hochfest mit Kerzenverkauf, dieser wird auch heuer angeboten, allerdings darf dieses Jahr nicht auf dem Berg übernachtet werden. Um Mitternacht endet die Virgilfeier. Am nächsten Morgen öffnet die Schranke wieder um 8 Uhr, um 10.30 findet ein Gottesdienst am Freialtar statt, die Andacht um 14.30 Uhr.

Nur 400 Besucher erlaubt

Weiterhin erfolgt die Zufahrt über den Zugang West an der Panzerstraße in Kothen. Direkt zur Kirche dürfen Fahrzeuge an Maria Himmelfahrt jedoch nicht hochfahren, sondern müssen am Parkplatz am Fuße der Treppen parken. Es wird ein Fahrdienst eingerichtet.

Bei aller Freude, religiöses Leben auf dem Maria Ehrenberg einer größeren Glaubensgemeinde anbieten zu können, mischt sich ein Wermutstropfen, denn die Anzahl der Besucher zu den Andachten und Gottesdiensten in und an der Wallfahrtskirche musste auf 400 begrenzt werden.