Mit vielen baulichen Themen befasste sich der Marktgemeinderat Geroda in seiner jüngsten Sitzung. Im Fokus standen die Sicherheit von Kindern, Verschönerungsarbeiten in den Orten - aber auch der Ausbau der Gerodaer Ortsdurchfahrt.

Wie Bürgermeister Alexander Schneider (Unabhängige Wählergemeinschaft Geroda/Platz) informierte, soll der Ausbau der Straßendecke in den Pfingstferien erfolgen. Ein genaues Datum nannte der Rathauschef nicht. Jedoch machte er darauf aufmerksam, dass es im Rahmen des Projekts Einschränkungen gebe. Im Zuge des Straßenausbaus soll eine neue Bushaltestelleentstehen. Außerdem möchte die Kommune vier Wasserschieber auswechseln. Der Antrag von Bürgern aus Geroda, den Fußweg vom Neuland ins Dorf zu beleuchten, sei, unabhängig vom Antrag, bereits "im Laufen", sagte Schneider zu Rätin Monika Bienmüller, die sich danach erkundigte.

Gefahrenpotential für spielende Kinder

Zutun hat die Kommune auch am Geländer des Wasserablaufschachtes am Mühlweg in Geroda. Dieser ist defekt, der Schacht an sich ist eine Gefahrenquelle für spielende Kinder. Bei der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats am vergangenen Mittwoch machte sich das Ratsgremium ein Bild der Situation vor Ort.

Schnell war klar: Das Loch soll mittels eines Gitters abgedeckt werden. Das Regenwasser von der Bundesstraße oberhalb läuft zwar durch eine Verrohrung ab, doch "schieße" das Wasser bei Starkregen die Wiese herunter, hieß es. Einstimmig beschloss das Gremium, das Rohr zu verlängern, sodass das Wasser unterhalb der Straße in den Bach fließt. Gleichzeitig könne überschüssiges Wasser in den Schacht erst ein- und dann abfließen. Eine Lösung wollen die Gemeinderäte auch für den danebenliegenden Weg finden, damit Dreck nicht auf den Mühlweg geschwemmt beziehungsweise gefahren wird, hieß es am Abend.

Brunnen soll aufgehübscht werden

Doch das Gremium befasste sich bei der Zusammenkunft nicht nur mit dem Ortsteil Geroda. In Platz herrscht Handlungsbedarf am großen Brunnen. Die Nachfrage von Holger Knauer schuf Klarheit. Der Brunnen soll im Rahmen der Dorfverschönerung aufgewertet werden. Im Gespräch ist eine dauerhafte Lösung, denn Blumenkästen, so die Anregung von Bürgern, würden zu viel Arbeit machen.

Keine Einwände hatten die Räte gegen den Antrag eines Einwohners aus Platz, der einen

Tierunterstand auf seinem Grundstück errichten möchte. Ebenso wurde dem Antrag auf isolierte Befreiung für den Neubau einer Doppelgarage mit Satteldach auf einem Grundstück Im Neuland in Geroda stattgegeben. Auch gegen den Bau einer Güllegrube auf dem Grundstück in der Eisenschmiede in Geroda gab es keine Bedenken.

Belange der Marktgemeinde sind nicht berührt

Gegen die 1. Änderung des Bebauungsplans "Südlich Breitenbach" der Gemeinde Oberleichtersbach hatte das Gremium keine Einwände. Die Belange der Marktgemeinde Geroda werden dadurch nicht berührt.

Außerdem befasste sich das Gremium mit einer Aktualisierung der der Satzung des Marktes Geroda für die Erhebung einer Kommunalabgabe zur Abwälzung der Abwasserabgabe für Kleineinleiter. Dabei ging es lediglich um die Aktualisierung rechtlichen Gegebenheiten. Unter anderem erfolgte die Umstellung von DM auf Euro. Das Gremium beschloss die Aktualisierung einstimmig.

Im Rahmen der Sitzung zeichnete Bürgermeister Alexander Schneider zudem Gemeinderat Ingo Fechner für dessen Engagement aus. Ingo Fechner engagiert sich nun schon seit über 18 Jahren für die Gemeinde. Für sein" langjähriges verdienstvolles Wirken" überreichte ihm Alexander Schneider die Kommunale Dankurkunde des Freistaats.