Oswald Türbl von der Kreisgruppe des Bund Naturschutz konnte den Teilnehmern neben der Geologie des Landschaftsraumes auch die Auswirkungen der Geologie auf Landschaftsgestalt, Vegetation, Besiedelung und Landbewirtschaftung des Schondrabeckens deutlich machen. Besonders interessierte die Zuhörer die Entstehung der Kegelberge der Brückenauer Kuppenrhön, wie Dreistelz, Mettermich oder eben der Lindenstumpf. Dabei handelt es sich um Schlotfüllungen aus erstarrter Lava, die vor circa 25 Millionen Jahren durch Vulkanismus entstanden sind und dann durch Erosion des umgebenden Gesteins freigelegt wurden.

Der Lindenstumpf selbst wurde im Zuge des Baues der Autobahn A7 Ende der 1960er Jahre abgebaut; dabei wurden 1,8 Millionen Tonnen Basalt zum Deckenbau von der Grenzwaldbrücke bis zur Saalebrücke bei Elfershausen verwendet.

Markante Basaltsäulen

Heute kann man im Kraterinneren die markanten Basaltsäulen in Meilerstellung bewundern

und der magere Schotterboden und die Felswände bieten gefährdeten Tierarten wichtige Rückzugsräume.