Um allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, zu danken, war Pater Alfons Schumacher, der Leiter die Franziskaner-Mission in München, zum Kreuzberg gekommen. Auch Pater Georg Andlinger, der momentan am Kreuzberg die Verantwortung trägt, dankte den Besuchern des Adventsmarkts, den Marktbeschickern und den Mitarbeitern der Klosterbetriebe, die mit großem Engagement am Aufbau und an der Durchführung des Adventsmarkts beteiligt waren.

Der Erlös ist für drei Projekte der Franziskaner-Mission in Bolivien bestimmt: das Ernährungszentrum "Santa Clara" in Ascención de Guarayos, das Behindertenzentrum "TAU" in Ascención de Guarayos und die mobile Gesundheitsarbeit (medizinische Hilfe und Bewusstseinsbildung) in Cochabamba.


Viele Projekte initiiert

Pater Alfons Schumacher berichtete über die Arbeit der Franziskaner, die schon seit über 60 Jahren in Bolivien tätig sind. Über 50 Projekte seien im Laufe der Jahre initiiert und unterstützt worden, vor allem im Bereich Bildung, Gesundheit, Unterstützung von Kindern und Weitergabe des christlichen Glaubens. Bolivien gelte als das ärmste Land Südamerikas.

Beispielhaft zeigt Pater Alfons verschiedene Erfolge aus den Projekten auf. Wie die Werkstätten in denen junge Menschen Berufe erlernen, Schneider, Kfz-Mechaniker oder Schreiner. Ein Jungeninternat und zwei Mädcheninternate werden betrieben, denn gerade die Mädchen aus den entfernt liegenden Dörfern haben es schwer eine Ausbildung zu bekommen. Schulbesuch sei für sie oft nicht möglich.

Franziskanerinnen betreiben die beiden Mädcheninternate und geben den jungen Frauen so Bildungschancen. Fünf Suppenküchen werden für Schulkinder betrieben. Die Inklusion von behinderten Kindern sei ebenfalls ein wichtiges Thema in Bolivien, würde diese Kindern doch sonst vielfach in den Hütten und Häusern eingesperrt und ohne soziale Kontakte den Tag verbringen, während die Eltern zur Arbeit gehen. Bei den Franziskanern lernen die Kinder, natürlich je nach ihren Möglichkeiten, nehmen am Unterricht teil und werden psychologisch betreut.