Die Rotwildhegegemeinschaft Schiefergebirge verlieh dem erfahrenen Jäger und ausgewiesenen Wildexperten das Ehrenzeichen in Gold.


Für 237 000 Hektar zuständig

"Für besondere Verdienste und herausragende Leistungen im Vorstand", berichtete Knut Apel (links), der stellvertretende Leiter der Rotwildhegegemeinschaft. Glückwünsche kamen auch vom Protokollanten Wolf-Dieter Carl (rechts). Fiedler, seit vielen Jahren Jagdpächter in Wildflecken, ist auch Mitglied im Beratungsgremium des Thüringer Rotwildrings (Rennsteig-Vorderrhön). Fiedler wurde durch das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz ernannt.
Damit zeichnet Gerhard Fiedler für eine bewirtschaftete Fläche von rund 237 000 Hektar maßgeblich verantwortlich. Er berät die Öffentlichkeit in vielen Fragen rund um Jagd und Naturschutz.


Als Experten gefragt

Fiedler machte kein Geheimnis daraus, dass er in all den Jahren immer konsequent seine Meinung vertreten habe, auch dann, wenn die breite Öffentlichkeit kritisch gegenüber den Jägern eingestellt war.
"Es gab schwierige Zeiten für uns, aber im Moment funktioniert der Dialog." Die Jäger seien heute mehr denn je als Experten gefragt.
Doch das ehrenamtliche Engagement Fiedlers reichte in vielen Jahren weit über das Jagdwesen hinaus. So stand er rund zehn Jahre an der Spitze des SV Wildflecken und war zudem lange Zeit der erste Schützenmeister. Großen Einsatz zeigte Fiedler auch bei der deutsch-amerikanischen Freundschaftswoche und diversen Veranstaltungen rund um die Völkerverständigung in Wildflecken. Er rief zum Beispiel Aktionen wie das deutsch-amerikanische Freundschaftsschießen ins Leben. Trotz seiner zeitaufwendigen ehrenamtlichen Arbeit ist Gerhard Fiedler ein echter Familien- und Naturmensch geblieben. Und er kennt alle Ecken der Rhön, auch über sämtliche Landesgrenzen hinweg.