In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geroda i im Feuerwehrhaus ließ Schriftführer Jonas Halbig die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren.

Den Jahresbericht stellte der erste Kommandant Achim Kohlhepp im Anschluss vor. Im letzten Jahr verzeichnete die Geröder Feuerwehr insgesamt 57 Einsätze, wovon 36 auf das Konto der Helfer vor Ort gehen - somit seien die Mitglieder hochgerechnet 362 Stunden im Einsatz gewesen. Die zwei größten Einsätze waren der Brand eines Wohnhauses in Waldfenster und ein Verkehrsunfall zwischen Platz und Waldfenster.

Neben den Ernstfällen übten die Feuerwehren Geroda und Platz 15 Mal gemeinsam. Außerdem gab es einen Übungseinsatz in Schönderling, sowie eine Großübung in Geroda. Zur Aus- und Weiterbildung nahm die Geröder Wehr bei einer Realbrandausbildung, einem Fahrsicherheitstraining und acht Atemschutzübungen teil, unterzog sich einer Unfallverhütungsunterweisung und veranstaltete gemeinsam mit der Bad Brückenauer Feuerwehr zwei Ausbildungstage. Da es, wie sooft im Ehrenamt an Nachwuchs mangelt, organisierte der Verein eine Infoveranstaltung zur Mitgliederwerbung, die jedoch sehr schwach besucht war.

Der Feuerwehrverein hat kürzlich eine zweite Wärmebildkamera, sowie einen kleinen Stromerzeuger beschafft. Außerdem wird der bereits im Vorjahr bestellte neue Mannschaftstransportwagen mit Spannung erwartet. Auch hier wird sich der Verein mit einem stattlichen Betrag an den Beschaffungskosten beteiligen.

Bürgermeister Alexander Schneider dankte für den Einsatz der Ehrenamtlichen für das Gemeinwohl und bat um eine hohe Beteiligung bei den Übungen, um bestmöglich auf die Einsätze vorbereitet zu sein.

Auch Kreisbrandrat Benno Metz lobte die Kameraden - nicht nur für ihren Einsatz, sondern auch für ihren freiwilligen Beitrag zur Dorfgemeinschaft. Stolz berichtete er, dass insgesamt zwölf Prozent der Landkreisbevölkerung in den Feuerwehrvereinen aktiv seien. Angesichts der vielen Einsätze wurde deutlich, dass der Dienst immer wieder gebraucht werde. Außerdem wies er darauf hin, dass in Zukunft, vor allem durch die Elektromobilität und den Klimawandel, neue Herausforderungen auf die Feuerwehren zukommen werden. Um dem Mitgliedermangel vorzubeugen, schlug Metz eine Kinderfeuerwehr vor, die Kinder schon von klein auf für Feuerwehr begeistern soll.

Abschließend wurde angekündigt, dass aufgrund des Dorfjubiläums vom 18. bis 20. Juli 2020 kein Feuerwehr-Sommer stattfinden wird, sich der Verein aber eventuell mit einer Fahrzeugausstellung am Fest beteiligen wird.