Edgar Enders gilt im WSV als "skifahrerisches Urgestein". Er ist Gründungsmitglied des Vereins, leidenschaftlicher alpiner Skifahrer, Übungsleiter und ausgebildeter Jugendleiter, Initiator des Kinderskikurses und Kinderzeltlagers und war lange Jahre aktiver Rennläufer. Enders ist heute noch immer im WSV aktiv, auch wenn er die Verantwortung für Skikurs und Zeltlager schon vor einiger Zeit abgegeben hat. Pöpperl bezeichnete Enders als ein Vorbild für die junge Generation und bat ihn, weiterhin so engagiert zu bleiben.
Einen durchweg positiven Rück- und Ausblick gaben sowohl der 1. Vorsitzende Simon als auch die Fachwarte zur aktuellen Vereinssituation.

Ewald Simon sah seinen Bericht als eine Art Standortanalyse. Ein Projekt, das den WSV in den vergangenen Monaten beschäftigt, war das im November erscheinende Jubiläumsbuch der Kirchengemeinde. Der WSV war aufgerufen, einen Beitrag zu leisten und sich mit seiner Geschichte seit 1982 zu präsentieren. "Wir konnten auf umfangreiches Material zurückgreifen. Es wurden alle Sparten beleuchtet und viele informative sowie unterhaltsame Beiträge eingereicht und schließlich zum Inhalt unserer Vereinschronik."

Chronik im Internet

Doch für das Jubiläumsbuch war eine Vereinschronik zu umfangreich, so dass eine Zusammenfassung und Strukturierung der WSV-Geschichte erfolgen musste. Dennoch war die Arbeit nicht umsonst, der WSV verfügt nun über eine aktuelle und umfangreiche Chronik, die auf der Internetseite www.wsv-oberweissenbrunn.de nachzulesen ist.

Im sportlichen Bereich machte der vergangene Winter es den Wintersportlern nicht leicht. "Der Schnee kam und ging, gerade so, wie es ihm einfiel - bekamen wir zum Ende des Winters doch immer bessere Bedingungen", erinnerte Simon. Der WSV-Kinderskikurs konnte stattfinden, doch außer den Vereinsmeisterschaften nordisch und alpin gab es keine weiteren Wettkämpfe. "Im Hinblick auf die Skisportveranstaltungen stellte die Saison 2012/13 den totalen Tiefpunkt dar."

Lediglich die beiden Aushängeschilder des WSV, Kevin Back im alpinen Bereich und Alexander Eckert im nordischen Bereich, waren außerhalb der Rhön für den WSV aktiv und werden auch in der kommenden Saison wieder versuchen, die Farben des WSV zu präsentieren. Umfassenden Dank sprach Simon allen Helfern und Unterstützern aus. "Ja, wir haben einen intakten Verein, in dem ein gutes Zusammenleben und Arbeiten stattfindet, dieses Fazit kann ich nach zwei Jahren Arbeit an der Spitze dieses Vereins ziehen."

Für den Winter habe sich der Wintersportverein viel vorgenommen. Die Termine sind ebenfalls auf der Homepage des WSV zu finden.