Spannung bis zur letzten Minute hielt die über 2000 Zuschauer im Münchner Olympiastadion in Atem. Im Wettstreit der zehn besten Sportholzfäller Deutschlands setzte sich Titelverteidiger Dirk Braun bei der Stihl Timbersports Series erst im Stechen gegen den Bad Brückenauer Danny Mahr durch.

Mahr war zu Beginn nicht gut in den Wettkampf gekommen und fiel nach einer mittleren Zeit am "Springboard" (ein oben am Stamm montiertes, 27 Zentimeter dickes, Holzstück von zwei Seiten durchhacken) und nur zwei Punkten bei der "Stock Saw" (mit handelsüblicher Motorsäge zwei Scheiben bestimmter Dicke aus dem Stamm sägen) im Ranking weit nach hinten. Erst mit der Tagesbestzeit beim "Standing Block Chop" (fällen eines Baumes mit der Axt) konnte der Bad Brückenauer seine Aufholjagd beginnen, die ihn weiter nach vorne brachte.