Zu Beginn der Debatte über den Haushaltsplan für das laufende Jahr lobte Bürgermeister Jochen Vogel (CSU) die gute Atmosphäre während der Beratung der Finanzen Ende Mai. Das Ergebnis nannte er "unter Corona-Bedingungen gut vertretbar", dennoch bleibe die Haushaltslage angespannt. Zudem dankte er Leo Romeis für die geleistete Arbeit. Der Kämmerer präsentierte zum letzten Mal sein Zahlenwerk den Räten, denn er geht zum Jahresende in den Ruhestand.

21,3 Millionen Euro beträgt das Volumen des Haushalts. Im vergangenen Jahr waren es noch 23,4. Romeis hat die geplanten Einnahmen der Stadt um acht Prozent nach unten korrigiert. Besonders bei der Gewerbesteuer erwartet er wegen der Corona-Krise einen Einbruch. Statt 2,8 Millionen Euro - so viel waren es im vergangenen Jahr - geht er jetzt nur noch von rund 600.000 Euro aus.

Sinnflut, Bahnhof, Feuerwehr

Einige Ausgaben der Stadt steigen, so fallen rund 310.000 Euro mehr für Personal an. Neben der üblichen Steigerung aufgrund von tariflichen Lohnerhöhungen investiert die Stadt auch in mehr Personal. Im Bauhof wird eine zusätzliche Stelle geschaffen, die gefördert wird. Für das Bündnis Familie, das im Rahmen eines Präventionsprojekts der AOK Angebote für Familie macht, wird eine halbe Stelle finanziert.