250 Männer und Frauen, die meisten davon Ehrenamtliche, haben am Samstag erfolgreich die Großübung unter dem Titel "Flinker Frischling" absolviert. Angenommen wurde das Szenario "Hochwasserkatastrophe im Bayerischen", zu der der Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda um Hilfe ersucht worden war. Drei Tage dauerte die Übung, die für den Landkreis eine Premiere gewesen ist.

Unter der Regie von Einsatzleiter Matthias Strott organisierte ein etwa 25-köpfiger Führungsstab gut 250 Helferinnen und Helfer von Feuerwehren der Gemeinden, des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes, der Stadt Fulda, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und des Technischen Hilfswerks.

Zusammenstellung der Einheiten

Zwei Tage Vorausplanung erforderte die Zusammenstellung der Einheiten und vor allem auch der Weg der Hilfskolonne mit knapp 70 Fahrzeugen. "Wir müssen möglichst alle Eventualitäten einplanen beziehungsweise ausschließen, damit eine solche Kolonne nicht in einer Baustelle steckenbleibt, wegen einer gesperrten Brücke nicht weiterkommt oder selbst zum Verkehrshindernis wird", erläuterte Matthias Strott. Immerhin wären im Realfall mehr als 80 Fahrzeuge und bis zu 800 Personen unterwegs gewesen.