In wenigen Tagen geht es los, wenn der Vertrag mit der Rhönallianz unterschrieben ist: "Die Fläche soll geebnet und anschließend mit Muttererde für die Bepflanzung vorbereitet werden", sagt Monika Wiesner, Vorsitzende des Obst und Gartenbauvereins. Das könne - auch wegen der aktuellen Beschränkungen - eine Person alleine vorbereiten. Hier entsteht ein Projekt für die Kinder- und Jugendgruppe Funky Fruits. Und das Besondere daran: Es wird zu 80 Prozent gefördert über ein Regionalbudget des Amts für Ländliche Entwicklung. Die Rhönallianz setzt die Förderung um.

Auf der kleinen Wiese neben dem Backhaus an der Sinn entstehen so in den kommenden Monaten Rahmenbeete zur Anzucht von Gemüse. Ein Holzzaun mit einem Eingangstor soll mögliche Vandalen abhalten. Die Kinder und Jugendlichen lernen praxisnah, wie Nutzgärten angelegt und gepflegt werden. Nebenan dient ein Bauwagen - ganz wie in der Kinderserie Löwenzahn - als Treffpunkt für die Mitglieder der Jugendgruppe, als Materiallager und Inforaum. "Begonnen wird, sobald der Schulbetrieb in Bayern wieder aufgenommen wird", erläutert Jugendgruppenleiterin Britta Slowik.

Projekte bewertet

Das achtköpfige Gremium der Rhönallianz, in dem je ein Vertreter einer Gemeinde repräsentiert ist, hat das Projekt der Funky Fruits mit einer besonders hohen Punktzahl bewertet. Nur ein weiteres Projekt lag noch davor: Das gemeinsame Musikfest der Rhönallianz in Geroda im Sommer, das aber wegen der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben werden muss. "Das Gremium ist sich einig, dass dieser Antrag in der nächsten Förderperiode berücksichtigt wird", bestätigt Allianzmanager Uwe Schmidt.