"Eine Umgestaltung des Friedhofs war unumgänglich" sagt Bürgermeister Waldemar Bug (ödp). Beim Bau des Friedhofs hatten die Verantwortlichen auf ein solides Fundament für die Wege verzichtet und das Fundament, auf dem die Grabsteine stehen, nicht fachgerecht geschalt. In der Folge waren bauchige Ausbuchtungen entstanden, weshalb die Särge nicht ganz in die Gräber passten. Wenn ein neues Grab ausgehoben wurde, wurde der Weg ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Einbrüche am Weg und bauchige Ausbuchtungen waren die Folge. Um eine Sanierung des Areals kamen die Verantwortlichen somit nicht herum.

Rund 176 000 Euro hat die Neugestaltung gekostet. Um die Arbeiten hat sich die Firma Zehe aus Premich gekümmert. Betroffen waren drei Etagenwege im hinteren Teil. Der Gottesacker wurde in einen Rasenfriedhof umgewandelt. Die neuen Platten auf dem Weg bilden mit der neu erstellten Beleuchtung ein harmonisches Bild.
"Mit der Umgestaltung haben wir jetzt das Problem gelöst und einen schön angelegten Friedhof erhalten", ergänzte der Bürgermeister. Mit der Umgestaltung wurden auf Wunsch der Bevölkerung auch die Pflanzflächen verkleinert. Die Grabnutzungsberechtigten haben auf diese Weise weniger Aufwand für die Grabpflege. "Wir haben hier eng mit der Bevölkerung zusammengearbeitet und ihre Wünsche ernst genommen", ist Bug überzeugt. Nur noch wenige Gräber sind zu sehen, die die ursprünglichen großen Pflanzflächen aufweisen.