Auf regennasser Fahrbahn ereigneten sich am Dienstagnachmittag (12. Oktober 2021) auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Kissingen/Oberthulba und Bad Brückenau/Wildflecken wegen nicht angepasster Geschwindigkeit zwei Verkehrsunfälle

Dies teilt die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck mit.

Unfall auf A7 wegen Aquaplaning: Hoher Sachschaden

Ein 60-jähriger Pkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt verlor auf Höhe Oberthulba die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte ein Fahrzeug auf der linken Spur.

Im Anschluss rutschte er nach rechts von der Fahrbahn und kam nach 75 Metern im Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stehen. Durch den Unfall wurde der Unfallverursacher leicht verletzt. Der 73-jährige Fahrer des zweiten Fahrzeugs verletzte sich schwer, seine Beifahrerin leicht. Nach der Erstversorgung wurden sie vom Rettungsdienst in Krankenhäuser nach Bad Neustadt und Bad Kissingen gebracht.

An der Unfallstelle Richtung Kassel waren die Feuerwehr aus Oberthulba und die Autobahnmeisterei im Einsatz. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von über 50.000 Euro. 

Weiterer Unfall auf A7: Autofahrer rutscht in Mittelschutzplanke

15 Minuten später rutschte auf der Gegenfahrbahn bei Schondra ein Autofahrer in die Mittelschutzplanke. Danach schleuderte er über die gesamte Fahrbahn nach rechts in den Grünstreifen.

Der Mann aus Süd-Bayern konnte unverletzt noch mit seinem Fahrzeug auf den nächsten Parkplatz fahren. Es entstand ein Sachschaden von circa 5.000 Euro.

Beide Unfälle wurden von der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck aufgenommen. 

Vorschaubild: © Ralf Welz (Symbolbild)