Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 ist am frühen Donnerstagmorgen (28. Juli) ein 29-jähriger Autofahrer verstorben. Er war mit seinem Fahrzeug auf einen Lastwagen aufgefahren, der sich auf dem Verzögerungsstreifen eines Parkplatzes befand. Die Autobahn war in Richtung Süden stundenlang komplett gesperrt, teilte die Polizei Unterfranken mit.

Kurz nach 3 Uhr hatte sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Nürnberg ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren ein Auto und eine Sattelzugmaschine mit Auflieger auf der A3 bei Aschaffenburg unterwegs. Offenbar wollten beide kurz hintereinander auf den Parkplatz Strietwald ausfahren. Aus noch zu ermittelnden Gründen stieß das Auto hierbei auf dem Verzögerungsstreifen in das Heck des Aufliegers.

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Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Autofahrer schwerste Verletzungen. Für den aus Fürth stammenden Mann kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 54-Jährige am Steuer des Lastwagens und sein Beifahrer im Alter von 25 Jahren blieben unverletzt.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Zudem befanden sich der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Aschaffenburger Feuerwehr im Einsatz.

Beide beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt und der mit etwa zehn Tonnen beladene Sattelzug umgeladen werden. Durch die Vollsperrung der A3 kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu starken Beeinträchtigungen der Ausweichrouten in und um Aschaffenburg. Bis etwa 6.30 Uhr war die Autobahn in Richtung Süden komplett gesperrt. Seit etwa 10.30 Uhr ist die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.  

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