A3: Entlaufener Hund auf Autobahn getötet - 32-Jähriger kann nicht mehr ausweichen

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Der verletzte Hund lief direkt nach Hause und wartete auf seinen Besitzer vor der Haustür.
Der verletzte Hund lief direkt nach Hause und wartete auf seinen Besitzer vor der Haustür.
EnginAkyurt/pixabay (Symbolbild)

Am Samstag (1.1.2022) kam es auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem Verkehrsunfall. Ein entlaufener Hund war auf der Autobahn unterwegs. Ein 32-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen und erwischte das Tier frontal.

Kurz nach 16.30 Uhr kam es am Neujahrstag zu einem Verkehrsunfall mit einem Hund auf der A3. Zunächst wurde das freilaufende Tier von mehreren Verkehrsteilnehmern auf der Fahrbahn gesichtet und schließlich der Polizei gemeldet, wie die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg mitteilte.

Noch während sich eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach auf dem Weg zur Einsatzörtlichkeit befand, hatte sich leider schon der Verkehrsunfall ereignet. Ein 32-Jähriger aus dem Raum Köln konnte dem Tier nicht mehr ausweichen und erfasste es mit seinem Auto frontal auf dem linken Fahrstreifen.

Hund war sofort tot - Besitzer hatte das Tier als vermisst gemeldet

Der Hund wurde laut Polizei sofort getötet und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Die Fahrbahn musste zur Bergung von Fahrzeug und Tier kurzzeitig voll gesperrt werden. Nach entsprechenden Absicherungsmaßnahmen konnte der Verkehr rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Ein hinzugerufener Hundeführer der Zentralen Ergänzungsdienste Aschaffenburg konnte das Tier schließlich identifizieren und den Hundehalter ermitteln. Dieser hatte den Vierbeiner zuvor als entlaufen gemeldet. Am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 7000 Euro.