Zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lkw und einem nachfolgenden Wohnmobil kam es am Donnerstag (19.05.2022) gegen 13.15 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt im Bereich des Kauppenabstiegs. 

Laut Polizeiangaben waren beide Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als der Fahrer des Wohnmobils sein Fahrzeug abbremsen wollte, um nicht zu dicht auf den Lkw aufzufahren. Aus ungeklärter Ursache konnte er das Wohnmobil jedoch nicht verlangsamen und es kam zu einem Auffahrunfall. 

Unfall auf der A3: Mitfahrerin in Wohnmobil schwerverletzt

Dabei wurde die Front des Wohnmobils sowie das Heck des Lkw stark eingedrückt. Eine Mitfahrerin im Wohnmobil wurde hierbei schwer verletzt. Sie wurde in ein Klinikum gebracht.

Der Schaden am Wohnmobil wird auf 5000 Euro geschätzt, der Schaden am Lkw beläuft sich auf rund 2000 Euro.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn im Einsatz. Die Autobahn in Richtung Frankfurt war zunächst für kurze Zeit voll gesperrt. Der rechte Fahrstreifen wurde bis zum Ende der Aufräumarbeiten gesperrt. 

Folgeunfall am Stauende: mehrere Fahrzeuge beteiligt

Daraufhin übersah gegen 13.40 Uhr der Fahrer eines Audis, der auf dem linken Fahrstreifen in gleicher Richtung unterwegs war, das Stauende des entstandenen Rückstaus.

Er kollidierte, nach fehlgeschlagenem Bremsmanöver, mit dem Heck eines auf der mittleren Spur wartenden Autos und anschließend mit dem Heck eines Autos auf der linken Spur. Das Fahrzeug auf der mittleren Spur wurde aufgrund des Aufpralls auf den rechten Fahrstreifen beschleunigt. 

Dort verriss der Fahrzeugführer das Steuer, als er versuchte einem Lkw auszuweichen, und stieß mit einem weiteren Lkw zusammen. Schließlich kippte das Auto auf die rechte Fahrzeugseite und blieb liegen.

Verkehrsunfall in Richtung Frankfurt: Schaden beläuft sich auf 52.000 Euro

Der 25-jährige Autofahrer des Audis musste in ein Klinikum eingeliefert werden. Über seine Verletzungen ist bislang nichts Näheres bekannt. Der entstandene Sachschaden an allen beteiligten Fahrzeugen beträgt insgesamt rund 52.000 Euro.

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