Als ein Jagdpächter am Dienstagabend (31. August 2021) mit seinem Hund im Dinkelsbühler Ortsteil Tiefweg durch sein Revier streifte, machte er eine unschöne Entdeckung, nachdem sein Hund in der Nähe eines Maisackers angeschlagen hatte. Wie die Polizeiinspektion Dinkelsbühl am Mittwoch (01. September 2021) in einer Pressemitteilung berichtet, vergewisserte sich der Jäger aufgrund eines unangenehmen Geruchs in dem Acker nach dem Grund für das Anschlagen seines Hundes. 

Hier fand der Mann einen qualvoll verendeten Rehbock auf. Bei der Begutachtung des Tieres durch den Jäger und die anschließend hinzugerufene Polizei fiel an dem toten Reh eine Schussverletzung mit unfachmännischer Trefferlage auf. Höchstwahrscheinlich stammt die Verletzung von einem Kleinkalibergewehr. Es wird vermutet, dass unbekannte Täter das Tier bei Dunkelheit illegal und unfachmännisch beschossen haben. Der Bock dürfte danach noch eine größere Fluchtstrecke zurückgelegt haben, bevor er schmerzlich starb. Der Jäger schränkt die Tatzeit aufgrund des Zustands des Tierkadavers auf den Zeitraum vom 28.08. bis zum 31.08.21 ein. Die Polizeiinspektion Dinkelsbühl bittet mögliche Zeugen zu dieser Tat, sich unter der Telefonnummer 09851 5719-0 zu melden.

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