Verfolgungsjagd in Ansbach: 30-Jähriger rammt und verletzt Polizistin
Autor: Redaktion
Ansbach, Mittwoch, 28. Oktober 2026
Eine Zivilstreife erkennt einen gesuchten Verbrecher in Ansbach. Der Mann flüchtet zu Fuß – wählt aber kein gutes Versteck. Vor seiner Festnahme verletzt der 30-Jährige noch eine Polizistin.
Eine zivile Streifenbesatzung der Ansbacher Polizei erkannte am Dienstag (27. Oktober 2026) gegen 15.30 Uhr im Umfeld der Rügländer Straße einen per Haftbefehl gesuchten Mann.
Der Ertappte erkannte offensichtlich die Situation und flüchtete zu Fuß. Ebenfalls zu Fuß nahmen die beiden Zivilkräfte die Verfolgung auf. In einem Gebüsch an der Weinbergschule versteckte sich der gesuchte Mann. Noch vor Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte sprang der 30-jährige Gesuchte aus dem Gebüsch hervor, rannte auf eine Polizeibeamtin zu und rammte diese regelrecht auf dem Gehweg.
Per Haftbefehl gesuchter Mann versteckt sich vor Polizei in Gebüsch
Seine Flucht war nach wenigen Metern jedoch beendet. Die beiden Polizeibeamten, ein 38-Jähriger und eine 39-jährige Polizeibeamtin, konnten den 30-jährigen Griechen zu Boden bringen. Hierbei wehrte er sich heftig. Er konnte jedoch gefesselt und den eintreffenden Streifen übergeben werden.
Die 39-jährige Polizeibeamtin wurde durch das Rammen verletzt und musste umgehend ins Klinikum Ansbach gebracht werden. Ihren Dienst konnte sie nicht weiter fortsetzen. Der 30-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg gebracht. Dort wird er seine Reststrafe wegen Raubes von über einem Jahr absitzen. Gegen den Mann wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf eine Polizeibeamtin eingeleitet.