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Schreiendes Kind im Auto: Schutzengel bei schwerem Unfall auf der A6


Autor: Redaktion

Aurach, Samstag, 07. November 2026

Ein Autofahrer verursachte auf der A6 einen schweren Unfall, nachdem er wegen seines schreienden Kindes riskant die Spur gewechselt hatte. Es hätte weitaus schlimmer kommen können.
Bei einem Unfall mit einem Auto und zwei Lastern hatten die Rettungskräfte weniger zu tun, als zunächst erwartet. (Symbolbild)


Am Freitag gegen 16.45 Uhr fuhr ein 22 Jahre alter Autofahrer bei Aurach (Kreis Ansbach) mit seinem Wagen auf der A6 in Richtung Nürnberg. Kurz vor der Rastanlage Frankenhöhe wollte er in einer Nothaltebucht anhalten, da sein Kind durchgehend schrie, wie es im Polizeibericht heißt. Dafür steuerte er sein Auto zunächst auf den Standstreifen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Der Standstreifen endete allerdings früher als erwartet. In dieser Situation zog der Fahrer laut Polizei unvermittelt nach links und stieß mit einem Sattelzug zusammen, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war.

Auto bei Unfall über die A6 geschleudert

Durch den Aufprall drehte sich das Auto und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Anschließend wurde der Wagen zurück auf die Fahrbahn geschleudert und touchierte einen weiteren Lastwagen. Die Insassen aller am Unfall beteiligten Fahrzeuge blieben unverletzt.

Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. An den beiden Lastwagen entstand ein Gesamtschaden von rund 7000 Euro. Der Schaden an der Mittelleitplanke wird auf ungefähr 3000 Euro geschätzt. Der linke und mittlere Fahrstreifen auf der A6 bei Aurach mussten in Fahrtrichtung Nürnberg für etwa zwei Stunden für Reinigungsarbeiten gesperrt werden.

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