Rothenburg ob der Tauber: Tödlicher Unfall nach wilder Fahrt - Polizei sucht Zeugen
Autor: Redaktion
Rothenburg ob der Tauber, Freitag, 28. Juli 2023
Im Kreis Ansbach hat ein Autofahrer sämtliche Verkehrsregeln missachtet und eine riskante Fahrweise an den Tag gelegt. Auch als ihn die Polizei kontrollieren wollte, ist er einfach vorbeigefahren. Doch die Fahrt endet tragisch - ein Mensch ist ums Leben gekommen.
Update vom 28.07.2023, 9.30 Uhr: Polizei hat Bitte an die Bevölkerung
Der 54-jährige Fahrer eines schwarzen Volvos war zunächst um kurz nach 17 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg durch riskante Fahrmanöver aufgefallen. An der Anschlussstelle Rothenburg verließ er die Autobahn und fuhr anschließend auf die Kreisstraße in Richtung Gebsattel (Kreis Ansbach). Davon berichtete die Polizei Mittelfranken.
In diesem Streckenabschnitt kam es schließlich zur Kollision mit einem entgegenkommenden Ford. Das Anhaltesignal einer nachfahrenden Polizeistreife hatte der 54-Jährige zuvor ignoriert. Der 50-jährige Fahrer des entgegenkommenden Ford erlag in der Folge noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der Volvofahrer musste schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Unbekannter Lkw-Fahrer gesucht - gerne auch weitere Zeugen
Die Verkehrspolizei Ansbach hat die Ermittlungen gegen den 54-jährigen Autofahrer aufgenommen und sucht weitere Zeugen. In diesem Zusammenhang kommt für die Beamten ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer als wichtiger Zeuge in Betracht. Dieser war im Streckenabschnitt zwischen Neusitz und Gebsattel beinahe selbst in einen Unfall mit dem entgegenkommenden Volvo verwickelt.
Darüber hinaus bittet die Verkehrspolizei Ansbach auch andere Verkehrsteilnehmer, die Wahrnehmungen zum Fahrverhalten des Volvos machen konnten oder durch dessen Fahrverhalten gefährdet wurden, unter der Rufnummer 0981 9094-0 Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.
Originalmeldung vom 28.07.2023, 7.15 Uhr
Am Donnerstababend (27. Juli) passierte in der Nähe von Rothenburg o. d. Tauber ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Auto fuhr frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Unfallfahrer war zuvor durch riskante Fahrmanöver aufgefallen und hatte das Anhaltesignal einer Polizeistreife missachtet. Die Polizei Mittelfranken berichtete davon.
Die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei hatte um kurz nach 17 Uhr mehrere Mitteilungen von Verkehrsteilnehmern erhalten. Diesen war auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg ein Auto aufgefallen, das wiederholt riskante Fahrmanöver an den Tag legte.
Zeugen melden auffälligen Autofahrer auf A7 - Polizei will ihn kontrollieren
Demnach sollte der Autofahrer zeitweise in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein, habe seine Geschwindigkeit wiederholt ohne erkennbaren Grund stark reduziert, um anschließend wieder zu beschleunigen und gefährlich nah an vorausfahrende Fahrzeuge heranzufahren.