Kreis Ansbach: Schwerverletzter bei Unfall auf A6 - was ihm wohl das Leben rettete
Autor: Redaktion
Feuchtwangen, Dienstag, 09. Juni 2026
Ein Fahrer übersieht auf der A6 im Kreis Ansbach ein Stauende und kollidiert mit einem Lastwagen. Der 54 Jahre Unfallverursacher hat dabei "Glück im Unglück".
Der Fahrer eines Kleintransporters ist auf der A6 auf ein Stauende aufgefahren und dabei schwer verletzt worden. Er sei am Montagmittag (8. Juni 2026) gegen 11.30 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Feuchtwangen (Kreis Ansbach) nahezu ungebremst in einen Lkw-Anhänger gekracht, teilte die Polizei mit. Demnach habe der 54-Jährige das Stauende in Richtung Waidhaus/Pilsen übersehen.
Durch den Aufprall wurde die Fahrerkabine des Transporters stark deformiert. Das Fahrzeug schob sich bis etwa zur Höhe des Laderaums unter den Lkw-Anhänger. Dass der Kleintransporter leicht versetzt nach links aufprallte und nicht frontal, habe dem Mann Polizeiangaben zufolge vermutlich das Leben gerettet. Er habe "Glück im Unglück" gehabt.
Wegen Arbeiten an der Schutzplanke war die zweispurige Autobahn an der Unfallstelle auf eine Spur verengt. Der Rettungsdienst versorgte den 54-Jährigen vor Ort und brachte ihn in die Klinik nach Ansbach. Der Schaden liegt bei mindestens 30.000 Euro. Die Feuerwehren Wörnitz und Schnelldorf banden auslaufende Betriebsstoffe. Die Autobahnmeisterei Herrieden sicherte zusätzlich die Unfallstelle. Während Unfallaufnahme und Bergung war die A6 rund zwei Stunden nur einspurig befahrbar, zeitweise musste sie komplett gesperrt werden.