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Kreis Ansbach: Mann findet geköpftes Reh - "sehr ungewöhnlicher Fall"


Autor: Redaktion

Herrieden, Freitag, 23. Januar 2026

Der oder die unbekannten Täter nahmen nur den Schädel mit sich. Das gesamte Tier samt Fleisch und Wildbret wurde am Tatort zurückgelassen.


Einen "sehr ungewöhnlichen Fall der Jagdwilderei" bekam die Polizeiinspektion Feuchtwangen (Landkreis Ansbach) am Donnerstag (22. Januar 2026) als Ermittlungsauftrag übertragen. Der Inhaber eines Jagdreviers meldete ein getötetes Reh im Bereich einer Waldlichtung zwischen den Ortschaften Oberschönbronn (Herrieden) und Lölldorf (Wieseth). 

Auf der von Wald umgebenen Wiese wurde eine tote Rehgeiß aufgefunden, von welcher "fachmännisch und mit einem scharfen Gegenstand" der Kopf abgetrennt worden war, berichtet die Polizei Feuchtwangen. Das Ungewöhnliche in diesem Fall ist, dass der oder die unbekannten Täter den Schädel mit sich nahmen, das gesamte Tier jedoch und damit auch das Fleisch oder Wildbret am Tatort beließen. 
Mithilfe der Spurenlange konnte der Erlegeort wenige Meter neben dem Fundort der toten Ricke ausgemacht werden.

Geköpftes Reh bei Herrieden: Tier wurde erst kurz vor Auffinden getötet

Da das Tier trotz der eisigen Temperaturen im Inneren noch warm war, konnte die Tatzeit auf Donnerstag zwischen 3.00 Uhr nachts und 9.00 Uhr am Morgen eingegrenzt werden.

Wer Hinweise zu verdächtigen Personen, aber auch zu Schussgeräuschen und sonstigen Auffälligkeiten in der Gegend am Donnerstagmorgen oder in den vergangenen Tagen geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Feuchtwangen unter der Telefonnummer 09852/67150 in Verbindung zu setzen.