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Kreis Ansbach: Brand in Holzhaus fordert Feuerwehr - Anwohner verletzt


Autor: Ralf Welz

Herrieden, Donnerstag, 23. Juli 2026

In einem Wohnhaus in Mittelfranken ist ein Feuer ausgebrochen. Die Holzbauweise erschwerte die Löscharbeiten. Ein Bewohner kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.
In Rös (Landkreis Ansbach) kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem Zimmerbrand, der sich im Obergeschoss eines Holzhauses ausbreitete.


Im mittelfränkischen Landkreis Ansbach ist am frühen Donnerstagmorgen (23. Juli 2026) ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde um kurz nach 5 Uhr zu einem Zimmerbrand nach Rös, einem Gemeindeteil der Stadt Herrieden, alarmiert. Betroffen war ein Holzhaus, in dessen Obergeschoss das Feuer ausgebrochen war.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war Rauch aus dem Dachbereich sichtbar. Offenes Feuer befand sich zunächst nur in einem Zimmer; die Dachspitze war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Holzbauweise des Gebäudes gestalteten sich die Löscharbeiten herausfordernd, wie Norbert Beyer, Kommandant der Feuerwehr Herrieden, gegenüber der Nachrichtenagentur News 5 schilderte. "Es war schwer zugänglich", hielt er mit Blick auf das Haus fest.

Feuerwehreinsatz im Kreis Ansbach: Holzbauweise erschwert Löscharbeiten in Herrieden

Laut Angaben der Agentur bemerkte der 63 Jahre alte Hausbewohner die Flammen und konnte sich selbst aus dem Gebäude retten. Er begab sich demnach zu einem Nachbarn, der daraufhin die Feuerwehr alarmierte. Der Mann wurde dem Feuerwehrkommandanten zufolge mit Verletzungen durch Brandeinwirkung und Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus gebracht.

Die Holzkonstruktion des Hauses stellte die Einsatzkräfte vor Schwierigkeiten. "Das Feuer war in den Wänden und ist dann bis oben zum Spitzboden vorgedrungen", erklärt Norbert Beyer von der Feuerwehr Herrieden im Gespräch mit News 5

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, öffneten die Feuerwehrleute die Wände und entfernten die Isolierung, um den Brandweg vollständig kontrollieren zu können.

Holzhaus in Brand - rund 55 Einsatzkräfte im Gemeindeteil Rös vor Ort

Zusätzlich mussten für die Nachlöscharbeiten einzelne Holzdielen entfernt und überprüft werden. Auch der Zugang zum Gebäude gestaltete sich schwierig.

Insgesamt waren rund 55 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in den Einsatz eingebunden. Das Feuer konnte auf den Brandbereich begrenzt werden - das Haus blieb in weiten Teilen verschont.

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