A6 im Landkreis Ansbach: Sechsspuriger Ausbau wird fortgesetzt
Autor: Redaktion
Ansbach, Mittwoch, 01. Juni 2022
Der Ausbau der A6 von Triebendorf (Stadt Heilsbronn) nach Schwabach-West hat begonnen. Mit der geplanten Fertigstellung 2025 sollen dann 10,7 Kilometer sechsspurig befahrbar sein. Der Bund investiert knapp 120 Millionen Euro in das Projekt. Ziel ist die Realisierung einer sechsspurigen Autobahn bis nach Baden-Württemberg.
Die Autobahn 6 wird weiter ausgebaut. Nachdem bereits der Streckenabschnitt zwischen Nürnberg und Schwabach auf sechs Spuren ausgebaut worden ist, haben nun die Bauarbeiten begonnen, um den Abschnitt zwischen Triebendorf (Stadt Heilsbronn) und der Anschlussstelle Schwabach-West begonnen ebenfalls sechsspurig zu erweitern.
Nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2025 sollen insgesamt 10,7 Kilometer Autobahn auf sechs Spuren befahrbar sein.
A6 im Kreis Ansbach wird weiter sechsspurig ausgebaut
Welchen Sinn die 120 Millionen Euro, die der Bund in den A6-Ausbau investiert haben werden, erklärt Landrat Jürgen Ludwig in einer Mitteilung des Landratsamts: "Der Ausbau erhöht die Leistungsfähigkeit der Autobahn und senkt hoffentlich den Frust der vielen Auto- und Lkw-Fahrer, die sie regelmäßig nutzen. Es ist auch zu hoffen, dass weniger schwere Lkw-Unfälle mit Feuerwehreinsätzen geschehen."
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Unter anderem soll auf einer Strecke von 2,2 Kilometern eine bis zu zwölf Meter hohe Lärmschutzanlage errichtet werden. Außerdem sollen drei Überführungen, vier Unterführungen und eine Grünbrücke für überquerende Wildtiere gebaut werden.
Laut Aussage des Landrats soll die A6 kein Nadelöhr durch den Landkreis bleiben.
Pläne gehen noch weiter - sechs Spuren bis zur Landesgrenze
Ziel sei es, eine durchgängige sechsspurige Autobahn zu haben, die bis zur Landesgrenze nach Baden-Württemberg reicht. Entsprechende Vorkehrungen für dieses ehrgeizige Ziel wurden bereits getroffen: Das Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim an der Landesgrenze wird dafür ebenfalls ausgebaut. Die jetzige Erweiterung zwischen Triebendorf und Schwabach-West ist ein weiterer Schritt auf dem Weg dorthin.
Landrat Ludwig sieht die Notwendigkeit dieses neuen Ausbaus darin begründet, dass die A6 eine wirtschaftliche Lebensader für den Landkreis sei, jedoch durch europaweiten Fernverkehr auch stark belastet ist.