Bungee-Sprung in den Tod: Frau (21) prallt in ehemaligem Steinbruch gegen Felswand

1 Min
Bungee-Sprung missglückt: 21-Jährige stirbt in NRW-Klettergebiet
Die Felswand im Klettergebiet Hillenberg bei Warstein, einem ehemaligen Steinbruch, an der am Samstag eine 21-Jährige tödlich verunglückt ist ...
Bungee-Sprung missglückt: 21-Jährige stirbt in NRW-Klettergebiet
Bernd Thissen/dpa

Eine junge Frau verunglückt bei einem dramatischen Vorfall in einem ehemaligen Steinbruch in NRW. Die 21-Jährige prallte bei einem Bungee-Sprung gegen eine Felswand.

Bei einem Bungee-Sprung in einem ehemaligen Steinbruch in Warstein (NRW) ist eine 21-Jährige tödlich verunglückt.

Sie und ihre Begleiter hätten am Samstag (10. Oktober 2026) selbst eine Vorrichtung zum Bungee-Jumping gebaut, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Die Frau sei gegen eine Felswand geprallt und dabei ums Leben gekommen. Wie genau es dazu kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

Selbst gebaute Vorrichtung zum Bungee-Jumping: Frau prallt gegen Felswand und stirbt

Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass die junge Frau bei einem Kletterausflug 15 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben sei. Diese Angaben korrigierte der Sprecher aber nun. Zunächst hatte der WDR über die korrigierten Polizeiangaben berichtet.

Die 21-Jährige aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt war der Polizei zufolge mit vier weiteren Personen in der Gegend, bei der es sich um ein offizielles Klettergebiet mit Kletterrouten handelt. Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach gegen 17.15 Uhr.

Wegen ihrer schweren Verletzungen starb die Frau nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen noch vor Ort. Die vier Begleiter wurden von Notfallseelsorgern der Feuerwehr betreut.