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Toter bei Achterbahn-Sturz in Atlanta -"Silver Star" im Europa-Park fährt weiter


Autor: Alexander Milesevic, Agentur dpa

Atlanta, Freitag, 16. Oktober 2026

Nachdem er aus der Achterbahn "Goliath" geschleudert wird, stirbt ein 42-Jähriger in einem Freizeitpark in den USA. Im Europa-Park steht eine Achterbahn desselben Herstellers – was sagt der Park zur Sicherheit?
Die Achterbahn "Goliath" im Six Flags Over Georgia. Nach dem tödlichen Sturz aus der Achterbahn im US-Bundesstaat Georgia ist die Identität des Opfers bekannt geworden.


Ein Mann ist bei einem Sturz aus einer Achterbahn im US-Bundesstaat Georgia ums Leben gekommen. Bei ihm handelt es sich um einen 42-Jährigen, der "ein geschätztes Mitglied" einer öffentlichen Schule in Atlanta gewesen sei, zitierten mehrere US-Medien aus einer Erklärung seines Arbeitgebers. Die Schüler, Mitarbeiter und all jene, deren Leben der Mann berührt habe, würden seine Anwesenheit und sein Wirken zutiefst vermissen, hieß es demnach in dem Schreiben.

Laut ersten Erkenntnissen war der Mann in einem Freizeitpark in Georgia während der Fahrt aus einer Achterbahn geschleudert worden. Dabei war er auch gegen andere Fahrgäste geprallt. Mehrere Menschen wurden bei dem Unfall am Montagnachmittag (12. Oktober 2026, Ortszeit) ebenfalls verletzt, wie US-Medien berichteten. "Die Ermittler untersuchen weiterhin die Umstände des Vorfalls", teilte die Polizei mit.

Toter bei Achterbahn-Unfall in Atlanta - Europa-Park verweist auf Kontrollen

Laut Veranstalter Six Flags kommt die "Goliath"-Achterbahn, in der der Mann saß, auf Geschwindigkeiten von umgerechnet bis zu 113 Kilometer pro Stunde. Fahrgäste sind in den Wagen teilweise in einer Höhe von etwa 61 Metern unterwegs. Der Veranstalter, der mehrere Parks in den USA betreibt, kündigte an, ähnliche Bahnen in seinen Parks vorübergehend zu schließen. Die "Goliath" ist wegen des Unglücks momentan außer Betrieb.

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Die Achterbahn "Silver Star" im Europa-Park in Rust, die vom selben Hersteller ist, bleibt nach dem tödlichen Unfall jedoch in Betrieb. Grundlage seien "klar definierte Prüf-, Wartungs- und Sicherheitsprozesse, die jährliche TÜV-Prüfungen sowie tägliche technische Kontrollen vor der Parköffnung", erklärte ein Sprecher des Freizeitparks.  Auch Rückhaltesysteme und ihre Verriegelungen würden dabei umfassend auf Zustand und Funktionsfähigkeit überprüft. "Generell gilt: Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden hat im Europa-Park höchste Priorität." Zuvor hatten die Badischen Neuesten Nachrichten berichtet.

"Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen", sagte der Sprecher des Europa-Parks mit Blick auf den tödlichen Unfall. "Zu den Ursachen des geschilderten Vorfalls können wir keine Einschätzung abgeben und möchten den Untersuchungen nicht vorgreifen." Man verfolge jedoch sicherheitsrelevante Entwicklungen in der Branche aufmerksam.

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