In Thüringen sind am Dienstagabend drei Menschen bei einem schweren Unfall gestorben. Sie verbrannten in ihren Fahrzeugen. 

Laut Medienberichten musste die Polizei am Rande des Unfalls gegen Gaffer durchgreifen, die dem tragischen Unfall beiwohnen wollten.

Zwei Autos kollidieren - beide brennen aus

Wie die Polizei berichtet, war am Dienstagabend im Unstrut-Hainich-Kreis ein 37-Jähriger mit seinem Wagen auf der B249 zwischen Grabe und Mühlhausen unterwegs. In einer Kurve kam er aus unklarer Ursache von der Fahrbahn ab und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem Multivan. Beide Wagen fingen sofort Feuer und brannten aus. 

Der 37-jährige Fahrer des Autos sowie der 31-jährige Fahrer des Multivans und dessen 61-jährige Beifahrerin verbrannten in ihren Fahrzeugen. Für sie kam jede Hilfe zu spät. 

Die Bergungsarbeiten dauerten stundenlang an. Die Unfallstelle musste bis in die Nacht hinein voll gesperrt werden. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, ist inzwischen eine Ampel aufgestellt worden, die den Verkehr regelt und einspurig an der Unfallstelle vorbeileitet. Die Straße wurde durch die Hitze des Feuers so sehr beschädigt, dass sie repariert werden muss. Es ist unklar, ob auch Arbeiten an den Gräben notwendig sind. Die Thüringer Allgemeine berichtet außerdem, dass sich an der Unfallstelle Personen einfanden, die den tragischen Vorfall filmten. Gegen diese Gaffer gingen die Beamten "hart" vor.

Vorschaubild: © Mat Napo/unsplash.com