Kleinstes Modell von Boeings 737-Max-Reihe zugelassen

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Boeing 737 Max
Die 737 Max 7 ist die kleinste Variante von Boeings wichtigster Modellfamilie. (Archivbild)
Boeing 737 Max
Elaine Thompson/AP/dpa

Die Zulassung neuer Modellvarianten von Boeings 737-Max-Familie stockte nach zwei Unglücken sowie Qualitätsproblemen beim Airbus-Rivalen. Jetzt darf aber wieder ein neuer Flugzeugtyp in Betrieb gehen.

Boeing hat nach jahrelangen Verzögerungen eine Zulassung für das kleinste Flugzeug seiner Modellfamilie 737 Max bekommen. Der Airbus-Rivale kann nun Maschinen des Typs 737 Max 7 an Kunden ausliefern. Ursprünglich war angepeilt, die Modellvariante bereits 2019 in den Luftverkehr zu bringen. Doch nach zwei Abstürzen von 737-Max-Maschinen, bei denen 346 Menschen starben, sowie Qualitätsproblemen bei Boeing verzögerte sich das Zulassungsverfahren immer weiter.

Mit 737 Max entwickelte Boeing seine wichtigste 737-Modellfamilie weiter. Die 737 Max 7 kann je nach Konfiguration 135 bis 160 Passagiere befördern und hat eine Reichweite von bis zu gut 7.000 Kilometern. Boeing hat nach Zahlen des Konzerns über 280 Bestellungen für den Typ. Die Zulassung der größten Modellvariante 737 Max 10 erhofft sich der Konzern bis Ende des Jahres.