Wenn es nach der Landesregierung von Schleswig-Holstein geht, sollen Energydrinks für Kinder und Jugendlich verboten werden. Die gesundheitlichen Risiken seien zu hoch.
Schleswig-Holsteins Landesregierung will im Bundesrat ein Verkaufsverbot von Energydrinks an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren auf den Weg bringen. Ein entsprechender Vorstoß der schwarz-grünen Koalition bekam im Landtag in Kiel die nötige Mehrheit. CDU, Grüne und SSW unterstützten den Antrag, SPD und FDP verzichteten auf eine klare Positionierung und enthielten sich. Davon berichtete die Deutsche Presseagentur (dpa) am Freitag (27. Februar 2026).
"Energy-Drinks werden als Leistungsbooster und Wachmacher verkauft", sagte Verbraucherschutzministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) gegenüber der dpa. "Doch dieser Push hat seinen Preis". In den Dosen steckten demnach anregende Substanzen wie Koffein, Taurin oder Guarana, die den Körper zwar in Schwung bringen, zugleich aber das Herz-Kreislauf-System beanspruchen. Über die Gefahren von Energydrinks für Heranwachsende klärte vor rund zwei Jahren unter anderem die AOK auf.
Gefährlich für Kinder? Schleswig-Holstein will Engergydrink-Verbot durchsetzen
Der Antrag aus Schleswig-Holstein sieht nicht nur ein Verkaufsverbot von Energydrinks für unter 16-Jährige vor, sondern fordert zusätzlich ein Werbeverbot, das sich gezielt an Kinder und Jugendliche richtet. Darüber hinaus soll das Präventionsgesetz des Bundes so angepasst werden, dass mehr Angebote zur Gesundheitsförderung und zur Stärkung der Gesundheitskompetenz junger Menschen verankert werden.
Nach Angaben der Initiatoren soll damit der gesundheitliche Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessert werden.
Ein Gegenantrag der FDP-Fraktion fand im Landtag keine Mehrheit und wurde mit den Stimmen von CDU und Grünen zurückgewiesen. Die Liberalen hatten statt eines Verbots eine umfassende Präventionsstrategie vorgeschlagen, mit der Kinder und Jugendliche befähigt werden sollten, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.
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