Nach erneuten Drohungen gegen Schulen und andere Einrichtungen in mehreren Bundesländern haben die Ermittler noch keine Informationen zu Zielen der Täter.
"Ob mit den Drohungen ein extremistisches Ziel verfolgt wird oder es sich um "Trittbrettfahrer" handelt, die sich zur Verstärkung der Wirksamkeit ihrer Drohungen als Hamas bezeichnen, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bewertet werden", teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Dienstag in Berlin mit. Die Ermittler in den jeweiligen Ländern bleiben zuständig.
Die Sprecherin verwies auf ähnlich geartete Fälle von Drohungen gegen Einrichtungen in Frankreich ab dem Wochenende vom 14. und 15. Oktober, darunter gegen den Louvre und Schloss Versailles. Dort steigerten sich "die Drohungen quantitativ und führten unter anderem zu sehr pressewirksamen "Räumungen" von Flughäfen in Frankreich", so die Sprecherin. Seit Wochenbeginn und mit Öffnung der Schulen habe auch in Deutschland die Anzahl der Drohungen stark zugenommen - auch im Kreis Bayreuth.