Erste Tarifrunde bei der Bahn ohne Ergebnis

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Auftakt Tarifverhandlungen Deutsche Bahn und GDL
Die erste Tarifrunde zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL ist ohne Ergebnis geblieben.
Auftakt Tarifverhandlungen Deutsche Bahn und GDL
Bernd von Jutrczenka/dpa
Auftakt Tarifverhandlungen Deutsche Bahn und GDL
Ein erstes Angebot der Arbeitgeberseite werde es am ersten Verhandlungstag nicht geben, betonte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler vorher.
Auftakt Tarifverhandlungen Deutsche Bahn und GDL
Bernd von Jutrczenka/dpa

Bei der Bahn haben die Tarifverhandlungen mit der GDL begonnen. Ein Ergebnis gab es beim ersten Treffen in Berlin nicht. Noch haben beide Seiten Zeit, ohne Arbeitskampf einen Kompromiss zu finden.

Die erste Gesprächsrunde in der Tarifauseinandersetzung zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Treffen sei konstruktiv und sachlich verlaufen, teilte die Bahn im Anschluss mit. GDL-Chef Mario Reiß sprach von einer professionellen Atmosphäre. 

Es seien die Forderungen der GDL sowie ein Fahrplan für die weiteren Runden besprochen worden, hieß es jeweils. Ein Angebot der Bahn gab es wie angekündigt nicht. Das nächste Treffen ist für den 22. Januar angesetzt. 

Insgesamt haben die Tarifparteien bis Ende Februar Zeit, ohne Arbeitskämpfe einen Kompromiss zu finden. Bis dahin gilt eine vorher vereinbarte Friedenspflicht. Ab März sind Streiks möglich.

Die Gewerkschaft fordert in der Tarifauseinandersetzung insgesamt 8 Prozent mehr Geld. 3,8 Prozent davon sollen über eine Entgelterhöhung erzielt werden. Die weiteren Erhöhungen will die Gewerkschaft über Umstrukturierungen im Tarifsystem erreichen. Konkret geht es dabei etwa um die Einführung einer neuen Tarifstufe. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Es ist die erste Tarifrunde nach der Ära des früheren GDL-Chefs Claus Weselsky.