Trier: Einbruch in Landesmuseum scheitert kläglich - sind das Deutschlands dümmste Diebe?
Autor: Redaktion
Trier, Donnerstag, 17. Oktober 2019
Anfang Oktober haben mindestens zwei Täter versucht, einen Goldschatz aus dem Rheinischen Landesmuseum in Trier zu stehlen. Der Einbruchsversuch scheiterte jedoch kläglich. Jetzt sind die Diebe auf der Flucht.
Einbruch in 54290-Trier: In der Nacht zum Dienstag (8. Oktober 2019) kam es laut Polizei zu einem Einbruch im Rheinischen Landesmuseum. Dort haben Diebe versucht einen Goldschatz zu entwenden. Durch unvorsichtiges Verhalten wurde die Polizei frühzeitig informiert und fahndet nun nach den Tätern.
Einbrecher verraten sich durch Lärm
Nachdem sie den ersten Stock des Gebäudes über ein Baugerüst erreicht hatten, schlugen die Einbrecher eine Fensterscheibe kaputt. Durch den Lärm alarmierten Nachbarn die Polizei, zudem schlug das Sicherheitssystem des Museums Alarm.
Täter fliehen ohne Beute - und vergessen Werkzeug
Das Ziel des Einbruchs war ein großer Goldschatz, der von Panzerglas geschützt wurde. Mit zwei Vorschlaghämmern versuchten die Diebe, die Scheibe zu zertrümmern, scheiterten jedoch kläglich. Aufgeschreckt von der sich nähernden Polizei flohen sie durch eine Hintertür und sprangen von einer circa 3,70 Meter hohen Mauer in den Palastgarten. Allerdings vergaßen sie dabei ihr neuwertiges Werkzeug - darunter auch zwei Schraubenzieher und ein Brecheisen - und hinterließen somit Beweismaterial am Tatort.
Maskierte Einbrecher auf Fotos und Videos zu sehen
Bereits vor ihrem Einbruch wurden die vermummten Täter von Überwachungskameras aufgezeichnet. Somit hat die Polizei nicht nur deren Werkzeuge, sondern können die Diebe durch das ausgewertete Bildmaterial auch relativ präzise beschrieben werden.
Beschreibung der Täter
Den Einbruch haben vermutlich zwei Täter begangen, zu denen die Polizei folgende Beschreibungen veröffentlicht hat:
Täter 1:
Der erste Verdächtige ist schlank bis athletisch, hat lange Beine und ist circa 10 Zentimeter größer als sein Partner. Bei dem Einbruch trug er eine Sturmmaske mit einer größeren Öffnung im Augenbereich und einen etwas längeren Parka. Darunter trug er ein weiteres Kleidungsstück mit Kapuze. Außerdem hatte er zweifarbige Handschuhe (vermutlich Arbeitshandschuhe) und eine lange Sport- oder Jogginghose mit seitlichen Streifen an. An den Füßen trug er vermutlich einfarbige Sportschuhe.