Nachdem ein 15-Jähriger am Sonntag, 30. April 2023, tot aus der Altmühl geborgen wurde, haben die Ermittler inzwischen eine Obduktion angeordnet. Ein Passant hatte den Jungen noch gesehen, als er in den Fluss ging.
Update vom 1. Mai 2023: Obduktion angeordnet - Polizei geht nicht von Suizid oder Fremdeinwirkung aus
Nachdem ein 15-Jähriger am Sonntag (30. April) in Eichstätt leblos aus der Altmühl geborgen worden war, gingen die Ermittler nicht von Suizid oder Fremdeinwirkung aus, teilte die Polizei am Montag mit, wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt.
Der Passant, der den Jungen nach eigenen Angaben in den Fluss hatte hingehen sehen, hatte den 15-Jährigen nach dem aktuellen Bericht, nicht mehr aus der dem Wasser herauskommen sehen. Daraufhin wählte er den Notruf.
Obduktion der Leiche des Jungen für Dienstag angesetzt
Wie die dpa dazu schreibt, hat eine Sprecherin der Polizei am Montag, 1. Mai 2023, erklärt, dass die Leiche des Jugendlichen am Dienstag obduziert werden soll.
Der Polizeisprecherin zufolge hatte sich der 15-Jährige zuvor mit Freunden getroffen. Danach habe er sich auf den Heimweg gemacht und wohl statt über die Brücke zu gehen, versucht, die Altmühl zu Fuß zu durchqueren.
Wie tief der Fluss an der Stelle ist, konnte die Sprecherin nicht sagen. Es gebe aber durchaus seichte Stellen in der Altmühl, wobei es in den vergangenen Tagen viel geregnet habe. Die Freunde des 15-Jährigen sollen noch angehört werden.
Erstmeldung vom 30. April 2023: Junge (15) tot aus Fluss in Bayern geborgen
Ein Jugendlicher ist in Eichstätt in Oberbayern tot aus der Altmühl geborgen worden. Die Polizei ging am Sonntagabend (30. April 2023) weder von einem Suizid noch von Fremdeinwirkung aus.
Ein Passant habe den 15-Jährigen am Samstag dabei beobachtet, wie er augenscheinlich zu Fuß in den Fluss ging, wie die Polizei mitteilte.