Großeinsatz bei Brand in Oberfranken - plötzlich ist das Löschwasser gefroren

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In den frühen Morgenstunden des Donnerstag (22. Januar 2026) kam es in Burgkunstadt zu einem Dachstuhlbrand.
Dachstuhl brennt lichterloh: Großeinsatz in Burgkunstadt
NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)
In den frühen Morgenstunden des Donnerstag (22. Januar 2026) kam es in Burgkunstadt zu einem Dachstuhlbrand.
Dachstuhl brennt lichterloh: Großeinsatz in Burgkunstadt
NEWS5 / Ferdinand Merzbach (NEWS5)

Im Kreis Lichtenfels kam es in der Nacht auf Donnerstag zu einem Brand in einem Wohnhaus. Die Feuerwehr hatte vor Ort mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen.

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags (22. Januar 2026) wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in der Straße Am Bones in Burgkunstadt alarmiert. Wie Thilo Kraus, Kreisbrandrat im Landkreis Lichtenfels, mitteilt, ging der Alarm gegen 1.50 Uhr ein. "Vor Ort haben wir eine starke Rauchentwicklung vorgefunden. Ein geschlossener Dachstuhlbrand, der sich im weiteren Verlauf dann zu einem offenen Dachstuhlbrand entwickelt hat", schildert Kraus gegenüber News5 die Lage am Einsatzort.

Zur Bewältigung des Brandes habe der Einsatzleiter zwei Einsatzabschnitte eingerichtet, erklärt der Kreisbrandrat. Einer davon sei auf den Bereich der Hauptstraße konzentriert gewesen, ein weiterer habe am Boden mit einer Drehleiter sowie für den Innenangriff agiert.

Burgkunstadt: Sieben Personen müssen aus brennendem Gebäude flüchten 

Die niedrigen Temperaturen von rund minus acht Grad Celsius hätten die Löscharbeiten zusätzlich erschwert, erläutert Kraus weiter. Durch das gefrierende Löschwasser sei die Einsatzstelle stellenweise stark vereist gewesen. Deshalb sei zusätzlich der örtliche Bauhof alarmiert worden, um die Straßen zu streuen.

"Zum Zeitpunkt des Eintreffens waren die sieben Personen, die aktuell in dem Gebäude sind, schon aus dem Gebäude draußen, haben sich dann selbstständig in Sicherheit gebracht", so Kraus. Sie wurden umgehend dem Rettungsdienst übergeben und aufgrund der Kälte im nahegelegenen Bauhof untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Im weiteren Verlauf habe die Feuerwehr das Dach mit der Drehleiter öffnen und die Ziegel entfernen müssen, um den Brand gezielt ablöschen zu können. Die Ursache des Brandes ist laut Kreisbrandrat Kraus derzeit noch unklar. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst und Polizei vor Ort, wie der Kreisbrandrat mitteilt.

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