Kreisstraße 50 bei Elsendorf: Das letzte Teilstück steht an

1 Min
Vor dem Baubeginn: Der Fahrbahnzustand im Übergangsbereich zur Brücke über die Reiche Ebrach am Ortsende von Elsendorf ist schlecht. Dieses Teilstück wird ab Freitag saniert und die Straße gesperrt. Hauenstein
Vor dem Baubeginn: Der Fahrbahnzustand  im Übergangsbereich zur Brücke über die Reiche Ebrach am Ortsende von Elsendorf ist schlecht. Dieses Teilstück wird ab Freitag saniert und die Straße gesperrt.  Hauenstein

Der Ausbau der Kreisstraße 50 in der Ortsdurchfahrt von Elsendorf geht ab Freitag weiter. Dafür muss die Straße voll gesperrt werden.

Der Landkreis Bamberg und die Stadt Schlüsselfeld führen in einer Gemeinschaftsmaßnahme dringende Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse durch und bauen die Kreisstraße BA 50 mit den angrenzenden Gehwegen in der Ortsdurchfahrt von Elsendorf auf einer Länge von insgesamt 436 Metern aus. Dafür hat die Regierung von Oberfranken dem Landkreis und der Stadt nun 730 000 Euro bewilligt. Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 1,71 Millionen Euro, von denen rund 1,32 Millionen Euro zuwendungsfähig sind. Der bewilligte Zuwendungsbetrag bedeutet einen Fördersatz von 55 Prozent. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt.

Ab Freitag folgt nun der letzte Abschnitt zwischen Einmündung Braugasse und dem Ortsende in Richtung Buchfeld. Für diesen Abschnitt ist erneut eine Vollsperrung notwendig, die zunächst bis Ende des Jahres andauert. Nach einer Winterpause ist die Fortsetzung im Frühjahr vorgesehen. Die Maßnahme umfasst die Errichtung einer Querungshilfe nahe dem südlichen Ortsende. Die Umleitung für den öffentlichen Durchgangsverkehr führt weiter ab Elsendorf über Attelsdorf, Gleissenberg, Dutendorf, Frimmersdorf, Ailsbach sowie Buchfeld und ist ausgeschildert.

Der bisherige Ausbauzustand der Kreisstraße entspricht nicht den Anforderungen an die heutigen Verkehrsverhältnisse. Der Abschnitt zeigt aufgrund des unzureichenden Fahrbahnaufbaues und der ungenügenden Straßenentwässerung zahlreiche Verdrückungen und Setzungen.

Nachdem 2014 und 2015 die Ortsmitte umgestaltet wurde, bildet die aktuelle Maßnahme den lang ersehnten Schlussstein. Nun wird der Streckenzug ordnungsgemäß mit anspruchsgerechter Breite und notwendiger Stärke verkehrssicher ausgebaut und barrierefrei ausgestattet. red