Aufreibende Suche im Kreis Ansbach: Vermisster wird bewegungsunfähig mitten im Wald entdeckt

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Vermisstensuche mitten im Wald im Kreis Ansbach. Symbolbild: Ronald Rinklef
Vermisstensuche mitten im Wald im Kreis Ansbach. Symbolbild: Ronald Rinklef
Ronald Rinklef

Mit mehreren Streifen durchsuchte die Polizei am Sonntag einen Wald im Kreis Ansbach. Dort war zuvor ein 60-Jähriger spurlos verschwunden.

Ein glückliches Ende nahm eine Vermisstensuche am Sonntag im Kreis Ansbach: Wie die Polizei mitteilt, hatte eine Frau aus Arberg am Sonntag, 15.03.2020, ihren 60-jährigen Ehemann als vermisst gemeldet.

Der 60-Jährige hatte demnach gegen 16.30 Uhr das Wohnanwesen verlassen und war nicht zeitnah zurückgekommen. Sie vermutete ihren Mann, der dringend auf Medikamente angewiesen ist, in einem Waldstück bei Rutzendorf.

Vermisster liegt bewegungsunfähig mitten im Wald

Mehrere Polizeistreifen machten sich daraufhin auf den Weg. Zu Fuß suchten sie das etwa ein Hektar große, dicht bewachsene Waldstück ab. Gegen 23 Uhr konnte durch lautes Rufen mit dem Vermissten Kontakt aufgenommen und er letztendlich an einem Weg in der Nähe des "Grüttenbergs" aufgefunden werden.

Der Mann war bereits unterkühlt, da er offenbar bereits seit mehreren Stunden nach einem Sturz bewegungsunfähig im Wald lag. Der Rentner musste dann noch von den eingesetzten Kräften ca. 500 Meter bis zum Rettungswagen getragen werden, wo er medizinisch betreut wurde.