In Unterzahl klar verloren

2 Min

Zwei Spiele bleiben den Kitzingern noch, um ihr Punktekonto freundlicher zu gestalten. Bisher stehen noch null Zähler auf der Habenseite.

Landesliga Nord

 

SK Klingenberg – SC Kitzingen 05 5,5 : 2,5  
SV Würzburg – SK Kelheim 3,5 : 4,5  
SK Schweinfurt 2000 – SK Schwandorf 4,0 : 4,0  
SC SW Nürnberg Süd – SC Bamberg 4,5 : 3,5  
SC Nürnberg II – SC Forchheim 4,5 : 3,5  

 

 

1. (1.) SC SW Nürnberg Süd 7 7 0 0 38,5 14  
2. (2.) SK Schwandorf 7 4 2 1 33,5 10  
3. (4.) SC Nürnberg II 7 4 2 1 31,5 10  
4. (3.) SC Forchheim 7 4 0 3 32,0 8  
5. (5.) SC Bamberg 7 4 0 3 30,0 8  
6. (7.) SK Kelheim 7 3 1 3 29,0 7  
7. (6.) SK Schweinfurt 2000 7 3 1 3 26,5 7  
8. (8.) SK Klingenberg 7 2 2 3 26,0 6  
9. (9.) SV Würzburg 7 0 0 7 18,5 0  
10. (10.) SC Kitzingen 05 7 0 0 7 14,5 0  

 

Auch die siebte Runde brachte für den SC Kitzingen das inzwischen gewohnte Bild. Gegen den langjährigen Lokalrivalen und Mitaufsteiger Klingenberg nutzten die Kitzinger die wenigen Chancen nicht, blieben erneut ohne Einzelsieg und mussten angesichts des Fehlens der zwei Spitzenbretter, die kampflos abgegeben wurden, das Standardergebnis der Saison, ein 2,5:5,5 hinnehmen.

Ohne Alparslan Yalcin und Alexander Kliche gab man die Taktik aus, dass die spielstärkemäßig höher bewerteten Ferlan, Kwossek und Basel gewinnen, die übrigen Akteure Remis anstreben sollten, um einen Überraschungscoup zu landen.

So gestaltete sich zunächst auch der Spielverlauf. Markus Sendners Stellung verflachte schnell. Keiner der Spieler machte Anstalten, das Risiko zu erhöhen und so einigten sich die Kontrahenten früh auf Remis (0,5:2,5). Kurz danach nahm auch Georg Kwossek das Remisangebot seines Gegners an. Er erreichte als Schwarzer schnell eine komfortable Position und hatte in der Schlussstellung sogar minimale Vorteile in einem allerdings sehr vereinfachten Endspiel (1,0:3,0). Karl-Heinz Kannenberg erfüllte ebenfalls sein Soll und schaffte schnell eine ausgeglichene Stellung. Sein Gegner hatte ebenfalls weinig Ambitionen, und so endete auch diese Partie remis (1,5:3,5). Konstantin Kunz sah sich einer aggressiven Eröffnungsbehandlung des Gegners ausgesetzt, bewahrte aber jederzeit die Ruhe und verteidigte sich cool, bis auch der Gegner keine unnötigen Risiken eingehen wollte – Remis (2,0:4,0).

1#googleAds#100x100

Bis zu diesem Zeitpunkt verlief alles planmäßig, und die verbleibenden Partien nährten durchaus die Hoffnungen der Kitzinger, einen Punkt mitzunehmen. Istok Ferlan hatte einen Lapsus des Klingenbergers erkannt und eine Figur gewonnen. Ein unerklärlicher Fall von Schachblindheit allerdings vergab nicht nur den klaren Vorteil sondern führte sofort zu einer Gewinnstellung für den Gegner, die dieser auch sicher zum vollen Punkt führte (2,0:5,0). Damit war das Match entschieden und Matthias Basel kämpfte nur noch um die goldene Ananas. Eine äußerst aktive Eröffnungsbehandlung mit Schwarz, die zwei Bauernopfer sah, führte zu einem klar vorteilhaften Mittelspiel, in dem er allerdings zeitnotbedingt nicht den klaren Gewinnweg fand. Auch im Endspiel gelang es ihm nicht, seine Möglichkeiten voll auszuschöpfen und nach beidseitig ungenauem Spiel einigte man sich schließlich auf Remis (2,5:5,5).

Mit dem Heimkampf gegen Forchheim und dem Auswärtsspiel bei den ebenfalls als Absteiger feststehenden Würzburgern gibt es noch zwei Möglichkeiten, die traurige Bilanz etwas aufzuhübschen. (mba)