Bushaltestelle beschäftigt Bauausschuss

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Die Schulbus-Haltestelle im Wiesentheider Ortsteil Feuerbach sorgt derzeit für Probleme.

Die Schulbus-Haltestelle im Wiesentheider Ortsteil Feuerbach sorgt derzeit für Probleme. Deswegen schaute sich der Bauausschuss des Gemeinderats mit Bürgermeister Werner Knaier bei einem Ortstermin das Ganze an, nachdem es in letzter Zeit immer wieder Beschwerden von Eltern wegen der Haltestelle in der Schwarzacher Straße gegeben hat.

Grund für die Klagen ist die Lage. Der Haltebereich befindet sich direkt an der relativ engen Ortsdurchfahrt in Richtung Schwarzach, etwa am Backhäuschen. Dort hielt sonst lediglich der Schulbus in Richtung Dettelbach, für die anderen Schüler befand sich der Halt in der Siedlung, an der alten Schule, wo auch ein Wartehäuschen steht.

Bis Ende des vergangenen Schuljahres hielten die Busse an der ehemaligen Schule, doch nun wurde mit dem Wechsel des Busunternehmens die Haltestelle verlegt. Das hänge auch mit dem ÖPNV zusammen, darauf habe die Gemeinde nur bedingt Einfluss, hieß es von Seiten der Verwaltung im Wiesentheider Rathaus.

Die Eltern in Feuerbach gaben sich damit nicht zufrieden. Ihnen passt die aktuelle Haltestelle im Ort überhaupt nicht. Die Kinder stünden dort bei Regen ungeschützt, die Stelle sei gefährlich wegen der strak befahrenen Ortsdurchfahrt. Vor allem, wenn die Autobahn umgeleitet werde, herrsche dort enormer Verkehr, schilderten einige der zum Ortstermin gekommenen besorgten Eltern.

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Die Gemeindevertreter ließen sich aufklären, eine Lösung hatten sie vor Ort nicht. In den nächsten Tagen habe man sowieso einen Termin mit dem ÖPNV, da werde man das Ganze einmal vortragen, kündigte Bürgermeister Knaier an.

In der Sitzung schaute sich der Bauausschuss auch in der Korbacher Straße in Wiesentheid um. Im dortigen Gewerbegebiet parkten oft die Kunden eines Fitnesscenters die Straße auf der Straße und direkt an der Kreuzung. Dadurch habe die in direkter Nähe liegende Feuerwehr bisweilen Probleme, mit den Autos bei Einsätzen vorbei zu kommen. Eine Sperrfläche soll nun auf der Straße aufgemalt werden, um das Parken dort verhindern, hieß es.

Zudem wurde angeregt, den Gehweg in der Alten Abtswinder Straße im Bereich der Seniorenresidenz zu verlängern. Mit einer Breite von einem Meter soll künftig auch auf der Ostseite entlang des Grabens ein Gehweg geschaffen werden.